• Willkommen auf der Homepage der TSG Lütter
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Trotz der Niederlage grüßt die TSG Lütter zur neuen Saison aus der Gruppenliga. Bei widrigen Spielbedingungen verliert die Mannschaft das letzte Relegationsspiel gegen die SG Eiterfeld/Leimbach verdient mit 1:3.

Leider spielte das Wetter pünktlich zum Anpfiff verrückt. Beide Mannschaften und Zuschauer mussten heftige Regenschauer über sich ergehen lassen, die den Platz in Lütter fast unbespielbar machten. Trotzdem zeigte die Gäste von Anfang an mehr Engagement, um ihren kleine Rettungsstrohhalm zu ergreifen. Unsere Mannschaft verschlief die erste Viertelstunde der Partie komplett und hatte Glück, nicht in Rückstand zu geraten. Nachdem die TSG denAnfang unbeschadet überstanden hatte, kam das Team um Trainer Dirk Odenwald ein wenig besser ins Spiel und ging durch ein Eigentor der Gäste in Führung. Dabei beförderte der Eiterfelder Abwehrspieler eine scharfe Hereingabe von Christoph Bohl ins eigene Netz. Trotzdem blieben die Gäste giftiger und egalisierten die Führung von Bohl nur zehn Minuten später, dabei durfte der Eiterfelder Angreifer nach einer Flanke ungehindert ins Tor köpfen. Mit dem Spielstand von 1:1 ging es in die Pause.

Nach der Pause gestaltete die TSG das Spiel anfänglich ausgeglichener und kam durch Bohl und Dabrowski zu Chancen. Letztere hätte eigentlich die Führung erzielen müssen. Völlig freistehend vor dem Tor köpfte Dabrowski den Gästetorhüter an. Fast im Gegenzug gelang den Gästen nach einer Ecke das 1:2: Die Hintermannschaft konnte einen Eckstoß nur halbherzig klären, den zweiten Ball schossen die Gäste aus 17Meter unhaltbar für Torhüter Schäfer in die Maschen. Danach wirkte unsere Mannschaft müde und hatte gegen die nun zahlreichen Angriffe der Eiterfelder nichts mehr entgegenzusetzten. Dass unsere Mannschaft nur noch einen Gegentreffer per Elfmeter hinnehmen musste, war dem Glück und Sebastian Schäfer zu verdanken.

Aufgrund dessen, dass der SV Neuhof in die Verbandsliga aufstieg, reichten der TSG die zwei Siege zur sofortigen Rückkehr in die Gruppenliga als zweiter in der Relegation. Noch in den frühen Morgenstunde hallte es aus den Festzelt am Sauerbrunnen: „Nie mehr KOL oder Heja TSG“

Lütter: Schäfer – Leipold, Höhl (80. Brehl), Ziegeldorf – Lautenschleger, Dabrowski – Bohl, Kaddatz, Otto – Rützel (86. Trupp), Bese (72. Jung).
Schiedsrichter: Martin Bechtel (Schlüchtern). Zuschauer: 450. Tore: 1:0 Marcel Wolf (Eigentor, 26.), 1:1 Eduard Siska (35.), 1:2 Benedikt Kircher (58.), 1:3 Petr Kvaca (Handelfmeter, 62.).

Fazit

Die TSG kriegte noch rechtzeitig zum Ende der Saison die Kurve und kehrte in die Gruppenliga zurück. In einer Saison indem die spielerische Leichtigkeit oft fehlte, indem die Mannschaft einige mal enttäuschte(Heimspiel Thalau/ Auswärts: Kerzell/Niedermoss), aber auch immer mal wieder ihr Potenzial zeigte(Johannesberg/Relegation). Es war eine Saison, die von Verletzungen geprägt war. Alleine Kapitän Trupp, Seidel und Weiß fielen wochenlang aus.  Aber es war auch eine Saison, die Spieler hervorbrachte mit dem die TSG nicht unbedingt rechnen konnte. Die Nachwuchskräfte Konstantin Höhl oder Marco Reith avancierten zu absoluten Stammkräfte und legten mit ihren 18 bzw. 19Jahren in der Relegation ihre fußballerische Reifeprüfung ab. Der erst in der Winterpause zurückgekehrte Lüttner Altmeister Christoph Wahl stieg mit seinen 40 Jahren nochmal auf und half der Mannschaft mit seinen positiven Charakter und Optimismus auf und vor allem neben dem Platz sehr. Auch der Lüttner Andreas Jung etablierte sich endgültig in Kreis der ersten Mannschaft und absolvierte einige Spiele von Beginn an.

Insgesamt möchte ich mich im Namen der Mannschaft bei dem gesamten Verein bedanken für die Unterstützung in der Saison. Besondern Dank gilt den Vorstand, Sponsoren, Helfern, der zweiten Mannschaft und der Damenmannschaft.

Christian Otto

Mit dem zweiten Sieg in der Relegation stößt die TSG das Tor zur Gruppenliga weit auf. Am kommenden Mittwoch zu Hause reicht der Mannschaft ein Unentschieden um den Aufstieg perfekt zu machen. Das Team um Trainer Odenwald gewinnt das Auswärtsspiel gegen die SG Schlitzerland aufgrund der zweiten Halbzeit verdient mit 0:1.

Im ersten Durchgang hatte unsere Elf größere Abstimmungsprobleme vor allem im Mittelfeld und so konnte sich der Gegner einige gute Tormöglichkeiten erspielen. Diese Torchancen wurden aber von den gegnerischen Angreifern zum Glück oftmals zu ungenau abgeschlossen oder aber vom starken Sebastian Schäfer pariert. In der Offensive besaß die TSG, ihrerseits Möglichkeiten noch vor der Pause in Führung zu gehen. Die Abteilung Attacke der TSG ließ dabei die eine oder andere Torchance ungenutzt. Wie schon gegen HL Hersfeld gingen die Mannschaften mit dem Spielstandvon 0:0 in die Halbzeit. Zum zweiten Durchgang des Spiels musste leider verletzungsbedingt Marco Reith in der Kabine bleiben, für ihn kam der Lüttner Altmeister Christoph Wahl.

Die vorgenommen taktischen Umstellungvon Trainer Dirk Odenwald in der Halbzeitpause griffen, das Team stand nach der Pause defensiv wesentlich kompakter. Die Führung in den 50 Spielminuten durch Christian Otto spielte unserer Elf zusätzlich in die Karten. Auf der rechten Angriffsseite flankte Christoph Bohl in die Mitte des Strafraums, wo sich Otto hineingeschlichen hatte und ungehindert zum 0:1 einköpfen konnte. Das dieses Tor der einzige Treffer an diesen Tag sein sollte, hielten die meisten Zuschauer in Schlitz aufgrund der Anzahl von Torchance, die die TSG anschließend hatte, nicht für möglich. Es wurden zum Teil hundert prozentige Torchance fahrlässig vergeben. Da das Team verpassteden Sack frühzeitigzu zumachen, mussten die Lüttner Anhänger bis zum Schlusspfiff zittern. Dabei überstand die Mannschaft mit Können undein wenig Glück die ein oder andere heikle Spielsituation. Letztendlich war es ein verdienter Sieg, der aber bis zum Schluss bei allen Beteiligten Nerven gekostet hatte.

Nun sollte die Mannschaft den letzten Schritt am Mittwoch gegen Eiterfeld zum Aufstieg machen. Noch einmal Zusammenhalt und Leidenschaft zeigen, sich noch einmal auf die Aufgabe konzentrieren und fokussieren und noch einmal muss jeder einzelne alles aus sich alles herausholen, damit pünktlich zur 90-Jahrfeier der Aufstieg mitgefeiert werden kann. Es ist noch nichts entschieden. Die Mannschaft täte gut daran, sich noch nicht zu sicherzu fühlen und diese vielleicht einmalige Chance, die sie sich aufgrund der letzten Partien verdient hat, zu nutzten.

Die Mannschaft und der gesamte Verein hat das Ziel Gruppenliga fest in Visier und ruft die Anhänger, Mitglieder, Interessierten und Freunde der TSG auf, die Mannschaft am Mittwoch in Lütter ein letztes Mal in dieser Saison zu unterstützen!!!

Lütter: Schäfer; Leipold, Reith (46. Wahl), Kaddatz, Dabrowski, Lautenschläger, Bohl, Ziegeldorf, Otto, Bese (90. Jung), Höhl.

Schiedsrichter: Frank Naumann (Ranstadt). Zuschauer: 600. Tor: 0:1 Christian Otto (50.).

Mission: Aufstieg perfekt machen!!!

Christian Otto

Die TSG gewinnt das Spitzenspiel vor gut 700 Zuschauern gegen die SG Johannesberg mit 3:1 und qualifiziert sich für die Relegation um die Gruppenliga 2012/13.

Die Tabellenkonstellation Zweiter gegen Dritter versprach ein wahres Finalspiel, für beide Mannschaft war vom Meister bis zum undankbaren dritten Platz alles möglich. Diese Tatsache und die perfekten Wetterbedingungen zogen etwa 700 Zuschauer nach Lütter. Neben der überragenden Kulisse passte diesmal das Spiel unserer Elf, sie enttäuschte nicht und zeigte vor allem in der ersten Halbzeit die wahrscheinlich beste Leistung der gesamten Saison.

Die Mannschaft trat selbstbewusst und siegessicher auf und führte nach 30 Minuten völlig verdient mit 3:0. Den ersten Treffer besorgte unserer Torjäger Christian Rützel per Kopf nach schöner Flanke von Bese. Letzterer traf in der 15. Spielminute nach überragender Einzelleistung zum 2:0. Danach blieb unsere Mannschaft das klar bessere Team und erhöhte in der 32. Spielminute auf 3:0. Dabei köpfte unserer Mittelfeldorganisator Dabrowski einen Standard ins Tor der Gäste. Anschließend ließ die TSG etwas nach und so kam Johannesberg besser ins Spiel und hatte durchaus die Möglichkeit, den Spielstand noch vor der Halbzeit zu verkürzen.

Nach dem Pausenpfiff bekamen die Gäste Oberwasser und drückten unser Team zunehmend in die eigene Hälfte. Gerade in der Mitte der zweiten Halbzeit lag der Anschlusstreffer mehrmals in der Luft, doch in dieser Phase der Partie schwang sich der scheidende TSG-Torhüter Sebastian Schäfer zu einer überragenden Leistung auf. Er vereitelte die eine oder andere Tormöglichkeit der gegnerischen Angreifer und strahlte auch sonst viel Ruhe und Souveränität aus. Unsere Mannschaft blieb durch Konter gefährlich, die aber entweder zu umständlich gespielt oder aber vom Gästetorhüter gehalten wurden. Die Chancen waren durchaus vorhanden, das Spiel endgültig zu entscheiden. Die Gäste versuchten weiterhin alles, durften aber erst in der Nachspielzeit durch den Ex-TSGler Anton Balz jubeln.

Insgesamt geht der Sieg aufgrund der ersten halbe Stunde völlig in Ordnung. Neben der gut aufgelegten Offensivabteilung, zeigte auch der Defensivverbund um Leipold, Ziegeldorf, Reith und Torhüter Schäfer eine starke Leistung.

Durch den Sieg hat unsere Mannschaft noch drei Endspiele, um die Chance zum Aufstieg in der Relegation zu nutzen, wobei unsere Mannschaft sicherlich nicht der Favorit ist. Trotzdem ist in diesen Spiel alles möglich, die Mannschaft muss dabei es schaffen, den Einsatz und Willen an den Tag zulegen wie gegen die SG Johannesberg.

Lütter: Schäfer, Kaddatz, Leipold, Dabrowski, Rützel (45. Asarenko), Bohl, Otto, Lautenschläger (70. Höhl), Reith, Ziegeldorf (82. Jung), Bese

Tore: 1:0 Christian Rützel (6.), 2:0 WitaliBese (15.), 3:0 Dawid Dabrowski (32.), 3:1 Anton Balz (90. +2)

Zuschauer: 700

P.s In eigner Sache: Im Namen der Mannschaft möchte ich mich bei Vorstand, Sponsoren, Helfer, Zuschauern und Fans bedanken, die uns am Sonntag diese Rahmenbedingungen für die Partie geschaffen haben. Die Bedingungen waren stärker als viele unsere Leistungen in dieser Saison. Wir hoffen trotzdem auch auf eure Unterstützung in den Relegationsspielen!!! Danke!!!

Christian Otto

Sieg! -Die TSG gewinnt das Auftaktspiel der Relegation gegen Hohe Luft Hersfeld in Steinhaus mit 3:2 und darf sich nun berechtigte Hoffnung auf den Wiederaufstieg machen.

Vor mehr als 300 Zuschauern kam unsere Mannschaft nur schwer in die Gänge. Die Anfangsviertelstunde der Partie ging an den Gegner aus Hersfeld, die aber ihre wenigen Möglichkeiten zum Glück ungenutzt ließen. Danach wurde unsere Elf besser und gestaltete das Spiel ausgeglichener. Dabei kam die TSG ihrerseits zu zwei Torchancen. Sowohl Dabrowski als auch Lautenschläger verfehlten mit ihren Schüssen nur knapp das Tor. Kurz vor dem Pausenpfiff parierte der Gästetorhüter einen Schuss von Bohl. Mit dem Spielstand von 0:0 ging es  nach einer Halbzeit in die Pause, in der beide Mannschaften bedacht waren, nicht den ersten Fehler zu machen.

Direkt nach dem Pausenpfiff nahm das Spiel richtig Fahrt auf. Wieder war es die Lullusstädter, die besser aus der Kabine kamen und durch einen Sonntagsschuss mit 1:0 in Führung gingen. Dabei setzte sich der Hersfelder Angreifer auf unserer rechten Seite durch und schoss aus 25 Meter unhaltbar für Torhüter Schäfer in den Winkel. Die Mannschaft erholte sich postwendend von diesem Schock und erzielte nur zwei Minuten später den Ausgleich. Dabei wurde der sehr fleißige und agile Christoph Bohl im Strafraum elfmeterwürdig gefoult. Den fälligen Elfmeter verwandelte Witali Bese souverän. Mit dem Ausgleich nahm die Elf von Trainer Dirk Odenwald das Heft in die Hand und ging in der 58. Spielminute in Führung. Dabei profitierte Christian Otto von einen Missverständnis zwischen dem Innenverteidiger und dem Torhüter der Hersfelder. Anschließend hätte die TSG das Spiel frühzeitig entscheiden können, doch die finale Aktion wollte nicht gelingen.

Obwohl die Hintermannschaft um Kapitän Leipold relativ sicher stand, fiel dennoch in der 77. Spielminute der Ausgleich für den Gegner. In dieser Spielsituation war viel Pech im Spiel. Ein Pressschlag landete aus dem Gewühl heraus direkt bei dem gegnerischen Angreifer, der  völlig freistehend vor dem Tor der TSG das 2:2 erzielte. Wer nun dachte, dass unsere Mannschaft aufsteckte, sah sich getäuscht. Das Team versuchte weiterhin konstruktiv nach vorne zu spielen, und so sollte der zweite verwandelte Elfmeter von Bese das erlösende Siegtor bringen. Nach einer Kombination über Bese und Dabrowski wurde Christian Otto in der 83.Spielminute im Strafraum zu Fall gebracht. Wiederum schnappte sich Witali Bese den Ball und verwandelte vom Elfmeterpunkt eiskalt.

In den letzten Spielminuten besaßen beide Mannschaften jeweils noch eine große Tormöglichkeit, die aber beide Mannschaften nicht nutzten konnten.

Trotz des Fehlens wichtiger Stammkräfte wie Kapitän Trupp, Seidel und Rützel zeigte unsere Mannschaft in Steinhaus eine starke geschlossene Mannschaftleistung, in der der nervenstarke Bese, der einsatzstarke Bohl, der zweikampfstarke Dabrowski und der stellungsichere Leipold noch hervorstachen.

Nun steht der Truppe um Trainer Odenwald am Samstag das schwere Auswärtsspiel bei Schlitzerland bevor. Doch den hoffentlich zahlreich kommenden Lüttner Zuschauern sollte nicht Bange werden. Die Mannschaft wirkt in der letzten Phase der Saison wieder gefestigt und lässt sich auch von den zahlreichen personellen Nackenschlägen nicht unterkriegen.

An alle Fans und Sympathisanten der TSG: Die Mannschaft lebt und glaubt an ihre Chance!!!

Lütter: Schäfer – Leipold, Asarenko, Reith – Dabrowski, Lautenschläger – Ziegeldorf, Kaddatz, Otto (86. Höhl) – Bohl, Bese (89. Jung).

Schiedsrichter: Lars Theiß (Grünberg). Zuschauer: 700. Tore: 0:1 Tobias Habryka (47.), 1:1 Witali Bese (51., FE), 2:1 Christian Otto (58.), 2:2 Steffen Glenz (77.), 3:2 Bese (83., FE). Gelb-Rot-Karte: DaniYounan (Hersfeld, 90+2).

C. Otto

Nach zuletzt klar erkennbarem Aufwärtstrend und drei Siegen in Folge musste unsere Mannschaft eine bittere und nicht zu erwartende Niederlage beim bereits abgestiegenen Schlusslicht aus Nieder–Moos hinnehmen. Da gleichzeitig die Konkurrenz aus Kerzell und Johannesberg ihre Spiele gewinnen konnten, befindet sich die TSG vor dem letzten Spieltag nur noch auf dem 3. Tabellenplatz.

Die Mannschaft fand vom Anpfiff weg nicht zu ihrem Spiel und zur richtigen Einstellung zum Gegner. Der Gastgeber machte das Spiel und konnte immer wieder problemlos durch seine eigene und die Spielhälfte der TSG kombinieren. Schon hier kam der Absteiger mit zwei, drei einfachen Pässen gefährlich vor das Tor von Sebastian Groß. Durch den Pfostenschuss der Gastgeber schien unsere Mannschaft nun etwas engagierter zu werden. Wurde mal schnell und genau gespielt, ergaben sich sofort Chancen.

Doch die TSG lief wiederholt in einfache Konter. Nach etwa einer halben Stunde konnte Marco Reith mit einer sensationellen Grätsche im letzten Moment blocken, der abgewehrte Ball wurde endlich mal schnell nach vorne gespielt und Christian Rützel konnte zur von uns allen ersehnten Führung einschieben. Die Spieler und Zuschauer hatten sich noch nicht zu Ende gefreut, da klingelte es schon in unserem Kasten: Anstoß, Flanke, diesmal landete der Klärungsversuch genau beim Gegner, der aus 6 Metern nur noch einschießen musste.

Kurze Zeit später die erneute Führung: Witali Bese setzte sich unnachahmlich im Strafraum durch und erzielte das vermeintlich beruhigende 2:1. Doch keine Minute später schlief wieder die gesamten Mannschaft: Nach einem Einwurf für uns ca. 10 Meter vor der Torauslinie der Gastgeber reichten Nieder–Moos drei Stationen um den gesamten Platz ungestört zu überbrücken und zum 2:2 auszugleichen.

Da sich unsere Mannschaft offen wie ein Scheunentor präsentierte, wechselte Trainer Dirk Odenwald aus taktischen Gründen Stürmer Christian Rützel aus und brachte mit Alexander Asarenko eine zusätzliche Absicherung im Mittefeld. Diese Maßnahme zahlte sich zunächst auch aus: In der Viertelstunde nach der Pause drückte man den Gegner in seine Hälfte, hatte durch zweimal Bese und Otto sehr gute Chancen zur Führung und stand auch in der Defensive wesentlich besser. Warum die Mannschaft dann wieder aufhörte und in die Lethargie der ersten Halbzeit fiel, bleibt ein Rätsel. Zunächst konnte S. Groß mit einem sensationellen Reflex nach einem Kopfball aus fünf Metern noch die Führung der Gastgeber verhindern. Doch dann kam es, wie es kommen musste: Nach einem katastrophalen Fehlpass in die Füße des Gegners kam unser Torhüter übermotiviert aus dem Kasten und der Gegner vollendete aus 25 Metern über den Torwart hinweg zum 3:2. Es passte, dass Witali Bese in der 90. Minute das 3:3 hätte erzielen müssen, doch er schaffte es nicht, seinen Kopfball im Tor unterzubringen.

Fazit: Einige Spieler sollten ihre Einstellung/Verhalten gegenüber den Mitspielern/Verein intensiv überdenken, damit  sie als Mannschaft nächste Woche im Finale gegen Johannesberg zumindest die Relegation erreichen.

P.S. Noch ist nichts verloren. Geschichten schreibt nur der Fußball.

Es spielten: Groß- Lautenschläger, Reith, Leipold, Ziegeldorf- Kaddatz, Dabrowski (78. Jung), Bohl, Otto - Bese, Rützel (46. Asarenko)

Tore: 0:1 Rützel (26.), 1:2 Bese (34.)

C. Wahl