• Willkommen auf der Homepage der TSG Lütter
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Mit einem in dieser Höhe auch völlig verdienten 6:1 Heimsieg gegen die SG Gundhelm/Hutten, holte unsere Mannschaft den dritten Sieg in Serie und verteidigte ihre Tabellenführung vor den Verfolgern aus Kerzell und Johannesberg.

Der Aufwärtstrend der letzten Spiele machte sich von der ersten Minute an bemerkbar. Von Beginn an berannte die TSG das Gästetor. In der 3. Minute setzte sich Christoph Bohl  unnachahmlich auf der rechten Außenbahn durch, seine genaue Flanke köpfte Otto aufs Tor, der Torwart konnte nur abklatschen, doch Philipp Kaddatz schaffte es nicht, den Abpraller aus sechs Metern im Tor unterzubringen. In der 9. Minute lief Christian Rützel alleine auf das Gästetor, doch versagten dem sonst so coolen Torjäger in dieser Situation die Nerven und der Gästekeeper konnte zur Ecke klären. Keine drei Minuten später setzte sich wieder Christoph Bohl über außen durch, seine Hereingabe knallte Rützel an den Innenpfosten, von dem der Ball erst auf der Linie und anschließend wieder ins Spielfeld rollte. Wieder drei Minuten setzte sich Christian Otto herrlich gegen zwei Gegenspieler durch, scheiterte beim Abschluss zunächst am Torwart, holte sich jedoch den Abpraller, er spielte den Torwart aus, aber dessen Rückgabe von der Grundlinie fand keinen Abnehmer.

Immer wieder rotierte unsere Offensive um die agilen Bohl, Bese, Otto und Rützel und stürzte so die Gäste von einer Verlegenheit in die andere. Und wie es im Fußball so ist, brachte der 1. Schuss auf das Tor von Sebastian Groß die Führung der Gäste: Ein langer Freistoß segelte durch den Strafraum, niemand fühlte sich zuständig und der Gästestürmer konnte unbehelligt einköpfen. Aber unsere Mannschaft ist wieder gestärkt, eine Einheit und hat den Glauben an sich und die eigene Stärke wiedergefunden. In der 28. Minute konnte Christian Rützel aus dem Gewühl heraus ausgleichen und drei Minuten später erzielte Christian Otto mit einem platzierten Schuss aus 16 Metern die längst verdiente Führung.

Die zweite Hälfte verlief ähnlich wie die erste. Lütter hatte Chancen ohne Ende, spielte aber nicht mehr ganz so konzentriert wie in der ersten Hälfte. Waren dort teilweise herrliche Kombinationen zu sehen, leistete man sich in den ersten zwanzig Minuten nach der Halbzeit doch den ein oder anderen überflüssigen Fehlpass. Nachdem Christoph Bohl mit einer direkt verwandelten Ecke zum 3:1 erhöhte, zog unsere Mannschaft nochmals das Tempo an. Belohnt wurde nun endlich auch Witali Bese, der mit einem lupenreinen Hattrick in den letzten zehn Minuten das Ergebnis in die Höhe schraubte.

Neben der ganz starken Mannschaftsleistung möchte ich trotzdem noch drei Spieler positiv erwähnen. Marco Reith spielte nach vierwöchiger („ Abitur-„) Pause eine ganz starke Partie und verurteilte seinen Gegenspieler zur völligen Bedeutungslosigkeit. Im Mittelfeld feierte David Dabrowski ein überragendes Comeback, führte gekonnt Regie und zog die Bälle an wie ein Magnet. Und auch Marc Leipold machte wohl eines seiner besten Spiele in der Rückrunde, war Ball – und Stellungssicher, verlor so gut wie keinen Zweikampf und  trieb die Mannschaft mit  gutem und sicheren Spielaufbau immer wieder nach vorne.

Es spielten: Groß- Lautenschläger ( Höhl ), Reith, Leipold, Ziegeldorf ( Jung )- Kaddatz, Dabrowski, Bohl, Otto ( Asarenko ) - Bese, Rützel

Tore: 1:1 Rützel (28.), 2:1 Otto (31.), 3:1 Bohl (62.), 4:1, 5:1, 6:1  Bese ( 82., 88.,90.)

C. Wahl

Die TSG konnte gegen Herolz einen weiteren wichtigen 3-er im Meisterschaftskampf einfahren.  Nach einem 0:1-Rückstand gelang es, das Spiel mit viel Geduld und Moral zu drehen. Durch einen Sieg zog Kerzell nach und ist nun punkt- und torgleich, während Johannesberg und Thalau sich die Punkte in einem Remis teilten und somit etwas zurückfielen.

In der ersten Halbzeit enttäuschte die TSG mit einer nur mäßigen spielerischen Leistung und wenigen Chancen. Auch durch Standardsituationen brachte die TSG das Tor der Herolzer nicht in Gefahr. Die Heimmannschaft hatte die besseren Chancen und ging in der 28. Minute durch Martin Bertram in Führung.

Deutlich besser lief es jedoch in die zweite Halbzeit: Der unbedingte Siegeswille war plötzlich zu spüren, auch wenn die TSG zunächst keine klaren Chancen herausspielen konnte. Doch spätestens nach dem Platzverweis gegen Lukas Herbert in der 63. Minute lief das Spiel nur noch in eine Richtung, nämlich Herolzer Tor. Nun kombinierte die Lüttner-Elf stark und kam zu vielen Torraumszenen, woraus auch mehrere Aluminiumtreffer resultierten. Doch der Ball wollte einfach nicht über die Linie gehen. Als dann der Schiedsrichter noch ein Tor von Christian Rützel wegen Abseits abpfiff, nachdem Witali Bese schön quergelegt hatte, war die Aufregung auf Lüttner Seite groß.

Es sollte bis zur 79. Minute dauern, bis Christoph Bohl die Odenwald-Elf für die Geduld und den Einsatz belohnte: Von halbrechts zog er aus über 25 Metern ab, traf direkt neben den langen Pfosten und ließ dem Torhüter von Herolz somit keine Chance. Nun war der Knoten geplatzt und nur drei Minuten später traf Christian Otto per Kopf zur 2:1-Führung. Das Bild des Tages: 10 Lüttner, auf einem Haufen liegend, bejubelten den erlösenden Treffer!

Die Schlussminuten gehörten dem Heimteam, das allerdings nicht mehr gefährlich werden konnte, sondern Räume zum Kontern öffnete, aus denen aber kein Profit geschlagen wurde.

Es spielten: Groß, Leipold, Ziegeldorf (Höhl), Kaddatz, Jung(S.Reith), Lautenschläger, Wahl(Brehl), Bohl, Otto, Bese, Rützel

Tore: Christoph Bohl (78.), Christian Otto (81.)

M. Reith

Kurios: Die TSG bleibt, trotz fünf sieglosen Spielen in Folge Spitzenreiter der Kreisoberliga Süd. Das Topspiel des Spieltages war von vielen Ungenauigkeiten im Spielaufbau  beider Teams geprägt.

In der Anfangsphase hatte unsere Elf ein wenig mehr vom Spiel und kam schon früh zur ersten Torchance. Bei einer scharfen Hereingabe von Trupp fehlten Witali Bese die berüchtigten Zentimeter zur Führung. Nach der verletzungsbedingten Auswechselung von Kapitän Eduard Trupp nahmen die Gäste das Spiel in die Hand, ohne aber wirklich vor dem Tor von Sebastian Schäfer gefährlich zu werden.

Trotzdem gelang es den Hausherren nach einen Konter kurz vor dem Halbzeitpfiff in Führung zu gehen. Ein Ballverlust im Angriffsdrittel unserer Elf nutzten die Oberzeller zu einem schnellen Gegenangriff. Dabei setzte sich der gegnerische Angreifer bis an die Grundlinie durch und legte den Ball zurück, wo der mitgeeilte Stürmer der Hausherren stand und den Ball mit etwas Glück zum 1:0 einschob.

Nach der Halbzeit plätscherte das Spiel vor sich hin und blieb auf mäßigem Niveau. In der 65 Spielminute kam die TSG zur ihrer größten Torchance, doch der Flugkopfball von Bese lenkte der Torhüter der Hausherren noch an den Pfosten.

Danach gab unsere Mannschaft klar den Ton an. Die Oberzeller wurden in der Schlussphase des Spiels immer mehr vor ihr Tor gedrückt. Trotz zahlreicher gefährlicher Standards wollte der Ball an diesen Tag nicht über die Linie gehen. In den letzten Spielminuten warf unser Team alles nach vorne und wurde mit dem Schlusspfiff ausgekontert: Zwei Gästeangreifer liefen auf Torhüter Schäfer zu, der mitgeeilte Asarenko versuchte vor dem einschussbereiten Oberzeller zu klären, doch sein Rettungsversuch landete im eigenen Tor.

Die TSG Lütter bleibt weiterhin in einer schwierigen Phase, dennoch zeigte sich das Team  im Vergleich zu den letzten Punktspielen verbessert. Neben der fehlenden spielerischen Leichtigkeit und den zahlreichen Ausfällen fehlt dem Team momentan auch das nötige Glück, um ein solches Spiel zu gewinnen. Der Mannschaft sollten die letzten 20 Minuten der Partie Mut und Selbstvertrauen geben, den Bock im nächsten Punktspiel gegen die SG Freiensteinau umzustoßen, um im Aufstiegsrennen nicht ins Hintertreffen zu geraten.

Es spielten: Schäfer, Jung, Kaddatz, Leipold, Trupp (25. Brehl), Rützel, Otto, Lautenschläger, Ziegeldorf, Bese, Höhl (78. Asarenko)

Tore: 1:0 Johannes Statt (44.), 2:0 Alex Asarenko (90.+1, Eigentor)

C. Otto

In einem vom Kampf bestimmten Spiel hat die TSG endlich wieder mal die Nase vorn und setzt sich gegen den starken Tabellensechsten aus Freiensteinau durch. Dabei erzielte Witali Bese das Tor des Tages, das Lütter weiterhin Platz 1 sichert. Da die Konkurrenten aus Thalau, Kerzell und Johannesberg ebenfalls gewannen, bleibt es an der Tabellenspitze sehr eng.

Die von vielen Ausfällen geplagte Mannschaft begann sehr engagiert und drückte die Gäste in der ersten Viertelstunde in die eigene Hälfte. Leider brach bei David Dabrowski eine Oberschenkelverletzung wieder auf, so dass Trainer Odenwald früh wechseln musste. So rückte der an diesem Tag sehr starke Arthur Lautenschläger ins Zentrum und Alex Asarenko nach rechts. Im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit wurde Freiensteinau immer besser und hatte die Riesenchance zur Führung: Nach einer Flanke bekam die Abwehr den Ball nicht weg und der Gästestürmer schlug den Ball aus kurzer Distanz über das Tor. In dieser Phase gelang der TSG nach vorne fast nichts mehr, nur eine Flanke von Christian Otto senkte sich an die Latte, so dass das 0:0 zur Halbzeit für die Gäste verdient war.

Nach der Pause kam Christoph Wahl für den angeschlagenen Konstantin Höhl in die Mannschaft und spielte einen souveränen Part im Mittelfeld. Die TSG kombinierte nun  hin und wieder sehr gefällig. Nach einer starken Kombination über Bese und Rützel kam Christoph Bohl am Sechzehner zum Schuss, traf den Ball aber nicht richtig. Der Druck nahm zu und es war erkennbar, dass die Mannschaft unbedingt gewinnen wollte. Sie belohnte sich schließlich selbst: Eine unglückliche Abwehr des Gästekeepers landete vor den Füßen von Witali Bese, der den Ball überlegt ins leere Tor hob. Dass es das siegbringende Tor blieb, lag an einer konzentrierten Abwehrleistung und dem Gück, dass ein Gästespieler nach einem Freistoß nur auf die Latte köpfte.

Es spielten: Groß, Leipold, Ziegeldorf, Kaddatz, Lautenschläger, Dabrowski (Asarenko), Höhl (Wahl), Bohl, Otto, Bese (Brehl), Rützel

Tor: Witali Bese (78.)

Die TSG kommt nicht zurück in die Spur und bleibt das vierte Mal in Folge ohne Sieg. Nach dem leistungsgerechten Unentschieden in Ulmbach können die Verfolger aus Johannesberg und Thalau punktemäßig mit Lütter gleichziehen.

Die besten Phasen des Spiels hatte der Spitzenreiter jeweils mit Beginn der beiden Halbzeiten. Hier schaffte man es jeweils, den Gegner unter Druck zu setzen und versprühte mit Standards Gefahr. Nach wenigen Minuten schafften es die Gastgeber aber in beiden Halbzeiten, das Spiel ausgeglichen zu gestalten.

Das Spiel der Gäste blieb über weite Strecken der Partie fehlerhaft und uninspiriert. Es gab kaum Torchancen, weil zu viele Leistungsträger hinter den Erwartungen zurückblieben. Kressenbach/Ulmbach agierte giftig im Mittelfeld und gewann viele wichtige Zweikämpfe. Zwingend nach vorne kamen aber auch sie zunächst kaum.

Nach einer Stunde ging die TSG wie aus dem nichts in Führung: Christian Otto spielte auf Vitali Bese, der mit einem Traumtor aus 20 Metern in den rechten Winkel abschloss. Doch der Gastgeber reagierte nicht geschockt, sondern erhöhte den Druck. Sie provozierten viele Standards und kamen so auch zum Ausgleich, indem sie eine Ecke direkt verwandelten.

Es spielten: Schäfer, Seidel, Kaddatz, Ziegeldorf, Jung, Trupp, Höhl (Leipold), Otto (Asarenko), Bohl, Bese, Rützel

Tor: Bese (60.)