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Die TSG erspielt sich das Selbstvertrauen zurück

Nach dem schwachen Auftritt in der vergangenen Woche, bei dem es eine unerwartete wie verdiente Niederlage gegen die SG Lispenhausen/ Breitenbach setzte, war es nun in der Partie gegen Schlüchtern eine Frage der Moral und Nervenstärke, inwieweit es unseren Mädels gelingen sollte, die aufkommende Nervosität in den Griff zu bekommen.

Lütter begann stark und zeigte von Beginn an den Willen, mit einem „Dreier“ den 5- Punkte- Abstand zum ärgsten wie noch einzig verbliebenen Konkurrenten im Kampf um die Meisterschaft zu halten. Ein ums andere Mal wurden sowohl über Anna- Lena Brehl und Karolina Burkard auf den Außenbahnen als auch durchs Zentrum schöne Angriffe vorgetragen, deren Abschluss leider noch zu harmlos war. Früh setzte man den Gegner unter Druck und verschob geschickt nach, so dass Schlüchtern in der Anfangsphase kaum durchatmen konnte. Im Anschluss an die erste Drangphase kam die SG inbesondere angetrieben von Jaqueline Eberling zu einigen Konterchancen, die von der Defensivabteilung mit starker Kollektivleistung unterbunden wurden. Der gesamte Abwehrverbund um Lisa Happ, Luisa Zentgraf, Annabell Weß und Laura Auth zeigte in diesem Spiel seine ganze Klasse sowohl in der Defensiv- als auch in der Offensivbewegung. Luisa Zentgraf war die Spielerin, die aus einer starken Leistung der Mannschaft durch eine fast 100%ige Zweikampfbilanz noch herausragte.

Trotz des im Vergleich zur Vorwoche deutlich verbesserten Auftritts ging man mit einem 0:0 in die Halbzeit. Nach einem Foul an Vanessa Walter war es dann endlich so weit: Der Schiedsrichter zeigte auf den Punkt, Karolina Burkard übernahm die Verantwortung und verwandelte souverän zum erlösenden 1:0. Nach diesem Zeitpunkt wurde Schlüchtern nur noch einmal gefährlich. Für Lütter war der Treffer sowie die Einwechslung von Sofia Eisenach wie eine Art Initialzündung- die Sicherheit am Ball war wieder da, der Ball wurde schnell von Spielerin zu Spielerin weitergeleitet und die Angriffsseite variiert. Folgerichtig traf Sofia Eisenach nach einem schönen Pass von Melanie Stiel in ihrer typischen Manier mit einem satten Fernschuss zum 2:0. Auch für das 3:0 zeigte sich Eisenach verantwortlich- einen eigentlich schon zu weit gespielten Pass von Judith Walther vollstreckte sie aus spitzem Winkel ins linke Toreck. Angriff um Angriff rollte danach auf das Schlüchterner Tor, das Spiel von Schlüchtern zunehmend körperbetonter gespielt.  Die letzten beiden Tore blieben letztlich Torjägerin Vanessa Walter durch einen sicher verwandelten Foulelfmeter sowie durch eine schöne Hereingabe von Laura Müller vorbehalten.

Am Samstag kommt es nun zum absoluten „Showdown“ bei dem Tabellenzweiten SuFF Raßdorf- bereits bei einem Unentschieden wäre unsere TSG einen Spieltag vor Schluss Meister und damit Aufsteiger in die Verbandsliga Nord- auf geht’s, Mädels!!

Lütter: Kohlmann, Auth, Wess, Müller, Zentgraf, Stiel, Walter, Brehl (46. Eisenach), Happ, Burkard, Walther.

Tore: 1:0 Karolina Burkard (52., Foulelfmeter), 2:0 Sofia Eisenach (65.), 3:0 Sofia Eisenach (72.), 4:0 Vanessa Walter (76., Foulelfmeter), 5:0 Vanessa Walter (81.)

Zuschauer: 80.

J. Walther

Nervenflattern lähmt die TSG - Mit der Vorstellung im Kopf, bei einem Sieg gegen Lispenhausen am nächsten Spieltag zuhause die Meisterschaft feiern zu können, reisten die Mädels zum Tabellen- Neunten zur SG nach Breitenbach. Trotz des Fehlens einiger Spielerinnen aus privaten oder verletzungsbedingten Gründen stand eine Mannschaft auf dem Platz, die nominell gut besetzt war- die an diesem Tag aber zu keinem Zeitpunkt an die vorhandene Leistungsstärke anknüpfen konnte.

Insbesondere in der ersten Halbzeit präsentierte sich unsere Elf von extrem schlechter Seite- jede spielte „für sich“, Gruppen- und Mannschaftstaktik wurde extrem vernachlässigt. So entstanden für Lispenhausen sehr große freie Räume, die mit einem kurzen Antritt im Mittelfeld und einem darauf folgenden langen Ball auf die Spitzen genutzt wurden. Für die immer wieder auf ähnliche Art und Weise vorgetragenen Vorstöße, bei denen Laura Kohlmann im Tor oft gefordert wurde, zeichneten sich vor allem die stark aufspielenden Laura Schoettl, Ilona Herdt sowie Carolin Peter verantwortlich. Auf der Gegenseite kam Lütter auch zu einigen Torchancen, die aber letztlich nicht zwingend genug waren, um für ernsthafte Gefahr zu sorgen.

Erst Mitte der zweiten Halbzeit gelang es unserer TSG, sich auf die eigenen Stärken zu besinnen- ein Lichtblick war vor allem die eingewechselte Marie- Theres- Gerhard, die nach langer Verletzungszeit zu ihrem zweiten Einsatz in der Saison kam. Auf der „10er“- Position gelang es ihr, Bälle zu halten, geschickt zu verteilen und auch selbst den Torabschluss zu suchen- leider auch ohne den ersehnten Treffer zu erzielen.

Nun sind es noch 5 Punkte Vorsprung auf den Tabellenzweiten Raßdorf- bei drei verbleibenden Spielen (unter anderem auch noch gegen den direkten Konkurrenten) - immer noch eine sehr gute Ausgangslage, das Titelrennen für uns zu entscheiden. Von extrem wichtiger Bedeutung wird sein, wie es das Team nun schafft, sich nach der herben Enttäuschung wieder aufzurichten und an den Fußball zu erinnern, den es spielen kann.

Lütter: Kohlmann; Auth, Weß, Martens, Eisenach, Stiel, Müller, Brehl (60. Gerhard), Burkard, Walter, Walther.

Tore: 1:0 Laura Schöttl (39.), 2:0 Ilona Herdt (60.)

Zuschauer: 30.

Das Trainerteam um Birte Bergener und Judith Walther forderte Widergutmachung von der Mannschaft, denn das vorherige Spiel gegen Soisdorf verlief alles andere als zufriedenstellend. Mehr Kampf und Laufbereitschaft erwarteten die Trainerinnen am Ostermontag im Topspiel gegen die körperbetont spielenden Damen der SG Freiensteinau.

Die Damen der TSG rissen das Spiel vom Anstoß ab an sich. Die ersten 15 Minuten spielten unsere Damen schöne Kombinationen heraus, kamen aber zu keinen zwingenden Torabschlüssen. Lediglich Lisa Happ konnte sich zweimal über die rechte Seite durchsetzen, ihre Schüsse fanden jedoch nicht den Weg ins Tor. Es war sehr viel Geduld gefragt, denn die Freiensteinauer Damen standen tief und beschränkten sich auf das Verteidigen und Kontern, wodurch sie aber immer wieder zu gefährlichen Aktionen kamen. Die einzige hochkarätige Chance auf Seiten der TSG  hatte Mittelfeldmotor Melanie Stiel, als sie einen Ball in die Gasse gespielt bekam und aus kurzer Distanz an der Torfrau Sabrina Leipold scheiterte.

Kurz nach der Pause fiel dann das Gegentor. Doch die TSG-Mädels gaben nicht auf und erspielten sich ein ums andere Mal Torchancen. Nach einer Ecke war es dann die bärenstarke Spielführerin Jessica Martens, die den Ball über die Linie drückte. Karolina Burkard erhöhte auf 2:1 und Sofia Eisenach überwand kurz vor Schluss die Torfrau aus 30 Metern mit einem Sonntagsschuss zum 3:1. Der Jubel kannte keine Grenze mehr. Letztendlich kam keinerlei Gegenwehr mehr von Freiensteinau und unsere Damen sind dem Ziel Meisterschaft einen Schritt näher. Gemeinsam mit den mitgereisten Lüttner Fans wurde noch auf dem Platz gefeiert.

Es spielten: Kohlmann; Auth, Martens, Zentgraf, Wess; Happ, Müller, Stiel, Burkard (86. Minute Höhl); Walther, E. Eisenach (65. S. Eisenach)

Tore: 1:0 Tina Sauer (47.); 1:1 Jessica Martens (68.); 1:2 Karolina Burkard (75.); 1:3 Sofia Eisenach (80.)

E. Eisenach

Lütter zerlegt Poppenhausen - Einen weiteren wichtigen Schritt zur Meisterschaft in der Gruppenliga Fulda haben unsere Damen am Wochenende in Poppenhausen gemacht. Das Team um Birte Bergener gewann am Ende verdient mit 2:6.

In der erste Halbzeit gestaltetet sich das Spiel für die knapp 70 Zuschauer in Poppenhausen recht ausglichen mit vielen Chancen und Toren auf beiden Seiten.  Zwar konnte die TSG von Anfang an das Spiel in die Hand nehmen, der Gastgeber fand aber vorerst  passende Antworten. Das 1:0 in dieser Partie markierte eine stark spielenden Karolina Burkard, die sich durch gute Einzelleistung auf der rechten Außenseite durchsetzte und aus spitzem Winkel den Ball gekonnt einschob. Durch einen Abwehrfehler fiel allerdings der Ausgleich zum 1:1 in der 18. Minute durch Anne Kümmel.

Die passende Antwort bot Lütter nur eine Minute später durch Melanie Stiel, die 2 Gegenspielerinnen stehen lies und cool zum 1:2 einschob. Durch eine erneute Unachtsamkeit gelang Poppenhausen abermals der Ausgleichstreffer in der 29. Spielminute durch Janina Breitung. Einen für die Moral ganz wichtigen Treffer zur 2:3 Pausenführung erzielte durch eine starke Einzelleistung Judith Walther in der 42.Minute. Großen Anteil an der 2:3 Halbzeitführung hatte aber auch Torfrau Sabrina Hillenbrand, die für die verletzte Laura Kohlmann einsprang und in Topform Großchancen vor dem Lüttner Tor vereitelte. An dieser Stelle ein großes Dankeschön von der kompletten Mannschaft.

Dem Spitzenreiter ein Bein stellen? Diese Vorstellung von Poppenhausen vor dem Spiel, war nach nur fünf gespielten Minuten in der zweiten Halbzeit Geschichte. Eine traumhafte Ecke von Karolina Burkard verwandelte Vanessa Walter per Kopf zur 2:4 Führung. Danach war es wieder eine Vorlage von Burkard, die Walter zum 2:5 nutzte. Schneller konnte man Poppenhausen nicht den Zahn ziehen. Auch bis zum letzten Treffer zum 2:6 den abermals Judith Walther erzielte, hatte die TSG noch einige gute Chancen. So konnte sich Lisa Happ durch eine unglückliche Abseitsstellung von Walter nach toller Abnahme von links leider nicht in die Torschützenliste einreihen.

Lässt Rasdorf beim nächsten Spiel am Samstag Punkte liegen, kann die TSG mit einem Sieg gegen Lispenhausen bereits die Meisterschaft perfekt machen. Trotz der weiten Anreise, würden wir uns natürlich sehr über jede Unterstützung in Lispenhausen freuen!

Aufstellung Lütter: Hillenbrand; Auth, Wess (70. Höhl), Eisenach, Müller, Zentgraf, Stiel (78. Gerhard), Walter, Burkard, Happ (84. Kiel),Walther

Tore: 0:1 Karolina Burkard (11.), 1:1 Anne Kümmel (18.), 1:2 Melanie Stiel (19.), 2:2 Janina Breitung (29.), 2:3 Judith Walther (42.), 2:4 Vanessa Walter (47.), 2:5 Vanessa Walter (50.), 2:6 Judith Walter (71.)

V.Walter

Lütter verschläft erste Halbzeit.

Wie schon im Hinspiel konnte die TSG gegen den SC Soisdorf nicht das vorhandene Potential abrufen. Unerklärlicherweise ging die Partie in der ersten Halbzeit völlig an den Spielerinnen der TSG vorüber, nur vereinzelt zeigte man den nötigen Einsatz und den Willen,  den Vorsprung an der Tabellenspitze zu verteidigen. Während der SC Soisorf sich in den ersten 20 Minuten in seinen Aktionen nur darauf beschränkte, hinten kompakt zu verschieben, fand die TSG durch eine ziemlich pomadige Spielweise nicht die geeigneten Mittel, das Abwehrbollwerk zu durchbrechen. Einfallslos ließ man den Ball von Spielerin zu Spielerin laufen, um dann meist mit einem Fehlpass Soisdorf in die Karten zu spielen. Von Anfang an wurde versäumt, die Gegnerinnen schon bei der Ballannahme unter Druck zu setzen und im Verbund nach vorne zu schieben. Mitte der ersten Halbzeit wurde Soisdorf dann mutiger und setze zunehmend auch offensive Akzente. Schon viel früher als in der 40. Minute hätte das Gegentor fallen können- Lütter zeigte sich schwach im Eins-gegen-Eins und im Umschalten und ließ somit einige gute Kontermöglichkeiten seitens der immer agiler werdenden Soisdorferinnen zu. Letztlich vollstreckte Christina Bock für Soisdorf zum absolut verdienten Pausenstand von 0:1. Direkt im Gegenzug die einzig echte Torchance der TSG in der ersten Halbzeit- der Pfosten verhinderte den möglichen Ausgleich durch Vanessa Walter.

Nach der Halbzeit wurden einige Umstellungen vorgenommen- so nahm Laura Auth den Platz der Außenverteidigerin ein, Jessica Martens rückte in die Innenverteidigung, Annabell Weß nach außen. Außerdem sollte mit Judith Walther jetzt eine zweite Spitze dafür sorgen, die Offensivaktionen variabler zu gestalten. Mit deutlich größerer Aggressivität startete die TSG in die zweite Halbzeit. Laura Auth sorgte ein ums andere Mal mit Vorstößen auf der Außenbahn für Gefahr, ihre klugen Pässe zu den Mitspielerinnen brachten die Torgefahr, die den Lüttnerinnen in der ersten Halbzeit völlig abging. Ihr Freistoßtreffer zum 1:1 aus gut 20 Metern krönte ihre starke Leistung. Danach drängte Lütter auf den Führungstreffer, der jedoch nicht fallen wollte. Ausgerechnet in der stärksten Lüttner Phase konnte Soisdorf den Führungstreffer durch die Ex-Bundesliga-Spielerin Karolin Hahn-Schwalbach erzielen, der aus einem unglücklichen Abpraller resultierte. Unbeeindruckt startete die TSG weitere Angriffe, die jedoch „nur“ noch zum Ausgleichstreffer durch die in der zweiten Halbzeit aufblühende Karolina Burkard kam. Ausgangspunkt war hierfür einmal mehr ein geschickter Seitenwechsel von Laura Auth- der Ball wurde von Laura Müller stark in die Gasse weitergeleitet, und Karolina Burkard stellte mit ihrem 9. Saisontreffer eindrucksvoll ihre Torjägerqualitäten unter Beweis.

Im Spitzenspiel gegen die SG Freiensteinau am Ostermontag heißt es nun: Flagge zeigen!! und die erste Halbzeit vergessen lassen.

Es spielten: Kohlmann, Link (45. Walther), Zentgraf,Wess, Höhl (46. Auth), Stiel, Martens, Müller, S. Eisenach (65. Brehl), Burkard , Walter

J. Walther