• Willkommen auf der Homepage der TSG Lütter
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So kurios kann Fussball sein: Die eine Mannschaft, der TSV Künzell II, gewinnt ein Spiel 5:0 und muss sich ärgern, nicht Meister geworden zu sein, während die TSG Lütter II, die im Spiel gefühlte 2 Prozent Ballbesitz hatte und 90 Minuten nur hinterher lief, es richtig krachen lassen konnte: Der Klassenerhalt ist endlich geschafft! Margretenhaun sei Dank!

Hochemotionale Szenen spielten sich nach Spielende in Lütter ab: Christoph Wahl hatte Telefonkontakt nach Margretenhaun und verkündete das 1:0 für Hofbieber II. Damit müsste Lütter Relegation spielen. Entsetzen und Frust machte sich breit. Doch nur kurze Zeit später folgte die Erlösung: Margetenhaun hatte den Ausgleich erzielt. Kurz darauf war dort auch Schluss. Was folgte war großer Jubel und noch größere Erleichterung. Mit 24 Punkten schaffte die Mannschaft den Klassenerhalt, den ihr nur wenige zugetraut hatten. Sie bleibt damit die beste zweite Mannschaft der Gemeinde Eichenzell und darf sich auf ein weiteres Jahr in der A-Liga freuen!!!

Ach so: Das Spiel gegen Künzell II endete 0:5. Wir wünschen den Gästen, die gestern noch lange in Lütter blieben, viel Erfolg in den beiden Relegationsspielen!

Es spielten: Bolz - Leipold, Heil, Bolz, Bauer, Etzel, Brehl, Reith, Schlag, Weber, Mastrogiovanni; eingewechselt: Diesterhoft, Nappi, Böhm

Die zweite Mannschaft hat ihren ersten Matchball zum Klassenerhalt vergeben und muss sich letztlich klar mit 0:3 gegen Dipperz/Dirlos geschlagen geben. Dabei wehrte sich die Truppe lange Zeit tapfer, kam aber nie wirklich gefährlich vor den gegnerischen Kasten. Durch einen zweifelhaften Foulelfmeter wurde die Mannschaft um die einzige Chance gebracht, etwas Zählbares mitzunehmen, nämlich lange die "Null" zu halten und auf Konterchancen zu lauern.

Daniel Bolz war in der Anfangsphase der beste Lüttner und hielt zweimal ganz stark. Erst nach einer Viertelstunde fand sich der Gastgeber besser zurecht und ordnete sich im Mittelfeld besser. Bis knapp vor der Halbzeit gestaltete er das Spiel sogar einigermaßen ausgeglichen, konnte sich aber nach vorne nicht wirklich durchsetzen. Um die 40. Minute war es dann um die TSG geschehen: Ein Fehlpass in der Vorwärtsbewegung nutzte Dipperz/Dirlos zum Konter. Marc Leipold grätschte dem durchgebrochenen Stürmer von hinten den Ball vom Fuß, was Schiedsrichterin Stadler als Foul wertete.

Mit dem Rückstand wurde es für Lütter sehr schwierig, zurück ins Spiel zu finden. Dipperz/Dirlos spielte in der zweiten Hälfte noch dominanter und leistete sich wenige Fehler. Bis auf eine Freistoßchance fand man in der Offensive praktisch nicht statt. Einen elfmeterreifen Tritt gegen Simon Weber wertete die Schiedsirchterin diesmal nicht als Foul. Die beiden weiteren Gegentore waren nur eine Frage der Zeit. Letztlich ist der Sieg für den Gast natürlich absolut verdient.

Ärgerlicherweise leistete sich das Team gegen Ende Disziplinlosigkeiten, die nur mit Glück nicht bestraft wurden. Diese gilt es bei allem Abstiegskampf unbedingt abzustellen, denn diese hat unser Verein sicher nicht nötig!

Es spielten: Bolz - Leipold, Heil, Raschke, Bauer, Etzel, Reitz, Petersen, Weber, Mastrogiovanni, Diesterhoft; eingewechselt: Brehl, Schlag, Nappi

Die 2. Mannschaft konnte am vergangenen Sonntag den zweiten wichtigen Heimsieg in Folge im Kampf gegen den Abstieg einfahren. Erfolgsgarant war der Doppeltorschütze Simon Weber.

Auf dem Spielfeld standen sich eine durch Dawid Dabrowski und Simon Weber verstärkte Lüttner Mannschaft und eine junge kämpferische Truppe aus Hofbieber gebenüber. Man hat nicht gemerkt, dass zwei abstiegsbedrohte Mannschaften gegeneinander spielten. Beide Teams haben sich durchaus gut verkauft.

In der ersten Hälfte bemühte sich die Lüttner Reserve vergebens um den Führungstreffer. Zahlreiche gut heraus gespielte Chancen konnten durch Johannes Schlag, welcher zweimal den Ball kurz vor dem Torwart verpasste, oder Simon Weber nicht genutzt werden. Die Gäste aus Hofbieber waren nur einmal richtig gefährlich vor dem Tor, als deren Stürmer nach hohem Anspiel den Ball aus 5 Metern neben das Tor setzte.

Die 2. Halbzeit bestimmte dann wieder überwiegend die TSG. Zu Beginn wurden wieder sehr gute Torchancen vergeben. So war es zum Beispiel Andreas Jung, welcher alleine auf den Torwart zulief und dann, anstatt den Ball ins linke Eck zu schieben, die Kugel ungenau quer legte. Simon Weber köpfte eine Kopfballvorlage von David Heil nur an den Pfosten. Auch der Gegner aus Hofbieber kam durch einige Nachlässigkeiten der sonst stabilen Abwehr dem Tor von Markus Wilfer gefährlich nahe. Schließlich war es Simon Weber, der sich in der 54. Minute gut auf linksaußen durchsetzte und den Ball aus spitzem Winkel unter Mithilfe des gegnerischen Torwarts im Tor unterbringen konnte. Auch das 2:0 erzielte Simon Weber, indem einen hohen Ball aus der Drehung heraus im Tor versenkte.

Alles in allem war es ein ansehnliches Spiel und eine gute Leistung der Lüttner Reserve. Lediglich die Chancenverwertung ließ wieder einmal zu wünschen übrig. Lütter II steht durch den verdienten Sieg nun wieder auf einem Nichtabstiegsplatz und kann am Sonntag durch einen Sieg in Niesig einen großen Schritt in Richtung Klassenerhalt machen. Der Abstiegskampf in der A-Liga Fulda Rhön bleibt nach wie vor spannend.

Es spielten: Wilfer, Raschke, Bauer, Heil, Bolz, Klüber, Dabrowski, Reith, Jung, Diserhoft , Schlag; eingewechselt: Weber, Brehl, Etzel

Tore: 1:0 Simon Weber (54.) , 2:0 Simon Weber (78.)

Maximilian Bolz

Simon Weber bleibt der Glücksbringer der zweiten Mannschaft. Seine abgefälschte Hereingabe bringt drei ganz wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt. In einem umkämpften Spiel hat der Gastgeber in der ersten Hälfte Vorteile, wohingegen der Auswärtssieg nach der zweiten Halbzeit nicht unverdient ist. Neben Weber ragte auch Henrik Petersen aus einer kämpferisch starken und kompakten Mannschaftsleistung heraus.

Die ersten beiden Chancen der Partie gehörten dem Gast aus Lütter, doch Antonio Nappi verfehlte zweimal das Tor. Auf der anderen Seite hielt Markus Wilfer aus kurzer Distanz die Null fest. Hier war aber eine klare Abseitsposition voraus gegangen. Die Gastgeber blieben brandgefährlich. Besonders Toptorschütze Tobias Eberlein war kaum zu halten. Auch bei dem ein oder anderen Standard mussten die Gästefans die Luft anhalten. Weil fast alle zweiten Bälle verloren gingen, konnte sich die Mannschaft nur ganz selten einmal befreien. Trotzdem kam man unbeschadet in die Pause.

Danach gelang es der zweiten Mannschaft, das Spiel offener zu gestalten. Vor allem Henrik Petersen schwang sich zu einer ganz starken Leistung auf und gewann in der Zentrale wichtige Zweikämpfe. Niesig verzeichnete noch eine hochkarätige Chance, doch eine Hereingabe von rechts kullerte am langen Pfosten vorbei. Eine Viertelstunde vor Schluss war der Fussballgott auf Seiten Lütters: Johannes Schlag flankte zu lange auf Simon Weber, der aus spitzem Winkel den Ball wieder querlegen wollte. Ein Abwehrspieler fälschte den Ball jedoch ins Tor ab.

Nach der Führung verteidigte die Mannschaft weiter konsequent. Nur eine Abwehr Wilfers, der einen Gegenspieler anfaustete, beschwor noch einmal Gefahr herauf. Somit konnte Lütter den Sieg Margretenhauns kontern und überholte auch noch Hofbieber II. Trotzdem ist die Situation um den Relegationsplatz noch immer sehr eng. Direkt absteigen kann man hingegen nicht mehr.

Es spielten: Wilfer - Leipold, Heil, Böhm, Bauer, Klüber, Petersen, Raschke, Nappi, Weber, Schlag; eingewechselt: Etzel, Disterhoft, Brehl

Nichts zu holen hab es für unsere zweite Mannschaft beim Tabellenzweiten. Die Dreierspielgemeinschaft hatte weitaus mehr Ballbesitz als die Gäste und ließen diese viel laufen. Lütter nahm dieses Spiel jedoch an und überzeugte trotz der hohen Niederlage mit starkem kämpferischem Einsatz und geschicktem Abwehrverhalten.

Das Paradoxe dieses Spieles ist, dass der Heimelf gegen die dicht gestaffelte Abwehr aus Lütter relativ wenig einfiel. In der ersten Hälfte konnte Torhüter Raphael Groß sich nicht einmal auszeichnen. Bei einem abgefälschten Ball nach einer Ecke nach ca 30 Minuten und einem Kopfball mit dem Pausenpfiff hatte er keine Abwehrchance, bei einem doppelten Pfostenschuss das Glück auf seiner Seite. Auch nach der Pause vergab Elters kaum einmal eine Chance und nutzte 3 seiner 4 - 5 Möglichkeiten, um das Ergebnis in die Höhe zu schrauben. Basti Reith vergab nach einem tollen Alleingang die einzige nennenswerte Gästechance.

Natürlich war in diesem Spiel ein eklatanter Qualitätsunterschied zu erkennen. Dennoch machte der aufopferungsvolle Auftritt Mut für die letzten Spiele. Am Sonntag gegen Hofbieber II muss die Mannschaft den dritten Heimsieg einfahren, um realistische Chancen auf den direkten Klassenerhalt zu wahren.

Es spielten: Groß - Leipold, Heil, Bolz, Klüber, Bauer, Brehl, Reith, Schlag, Görs, Jung; eingewechselt: Böhm, Etzel, Nappi