• Willkommen auf der Homepage der TSG Lütter
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Am Samstag, den 9. Mai trat unsere Damenmannschaft beim SG Jossa an. Trotz der anfänglichen Schwierigkeiten, konnten sich unsere Damen - dank einer grandiosen Aufholjagd in der 2. Halbzeit - gegen SG Jossa behaupten und einen Punkt mit nach Hause nehmen.

Anfangs gestaltete sich die Partie für unsere Damen etwas schwierig. Die Gastgeberinnen konnten sich durch ihr aggressives Spiel zunächst behaupten. In der 33. Minute konnten die Gastgeberinnen ihr erstes Tor erzielen und machten weiter Druck, so dass ein weiteres Tor 10 Minuten später fiel.

Mit Anpfiff der 2. Halbzeit wendete sich das Spiel. Unsere Damen kamen mit einem gestärkten Willen aus der Kabine und übten von Anfang an Druck auf die gegnerische Mannschaft aus. So konnte Lea Ruth den Ball in der 56. Spielminute in das gegnerische Tor bringen und den wichtigen Anschlusstreffer erzielen. Die Mannschaft kämpfte sich weiter voran, so dass diese in der 2. Halbzeit nicht mehr torgefährlich für die Lüttnerinnen wurden. Auch mit Hilfe einer aggressiven Spielweise und einer unsportlichen Tätlichkeit gegen unsere Spielerinnen konnten die Gegner keinen positiven Spielverlauf mehr für sich aufbauen.

In der 65. Spielminute kam es zu der ersten Auswechslung bei der TSG Lütter. Sofia Eisenach wurde für Geske Luzum eingesetzt. Die Damen konnten sich in der 2. Halbzeit viele Eckstöße erarbeiten und hatten dadurch gute Torchancen, was die Gastgeberinnen nervös machte und bei unseren Zuschauern die Spannung zum Kochen brachte. In der 87. Minute kam es zur nächsten Auswechslung, wodurch sich die Trainerin Birte Bergener selbst zum Einsatz brachte. Die offensive Spielweise und die starke zweite Halbzeit der Lüttner Damen hat sich schließlich in der 90. Spielminute bezahlbar gemacht. Vanessa Walter konnte zum 2:2 ausgleichen und unsere Zuschauer waren außer sich.

Durch die starke Leistung in der 2. Halbzeit, viel Ansporn aus den Zuschauerreihen und eine tolle Teamleistung konnten die Damen den verdienten Punkt mit nach Hause nehmen.

Lütter: Kohlmann, Link, Martens, Zentgraf, Höhl (87. Bergener), Stiel, Müller, Luzum (65. Eisenach), Auth, Walter, Ruth

Tore: 1:0 Dorina Fritz (33.), 2:0 Vanessa Klaus (43.), 2:1 Lea Ruth (56.), 2:2 Vanessa Walter (90.)

Ilona Raschkewitz

Unsere Lüttner Damen setzten sich deutlich mit einem 7:1 Sieg auf heimischen Platz gegen Tabellenschlusslicht SV Ehringshausen durch. Damit kletterte die TSG auf Platz 6 in der Tabelle der Verbandsliga Nord.

Anfangs gestaltete sich die Partie ausgeglichen. Doch nach einem frühen Tor, seitens unserer Damenmannschaft durch Spielertrainerin Judith Walther in der 20. Spielminute war der Bann gebrochen. Nach einem sicher verwandelten Strafstoß von Karolina Burkard ging es dann Schlag auf Schlag. Innerhalb von wenigen Minuten vor der Halbzeit schraubte die TSG das Ergebnis in die Höhe. Abermals traf Judith Walther in das eckige Gehäuse, Vanessa Walter machte das erste ihrer drei Tore in diesem Spiel und Lea Ruth netzte zum 5:0 ein. Mit diesem Ergebnis gingen unsere Damen in die Halbzeit.

Nach Wideranpfiff schalteten die Gastgeberinnen einen Gang zurück und mussten in der 49. Minute ein unhaltbares Gegentor für Laura Kohlmann hinnehmen. Doch nur zwei Minuten später konnte Vanessa Walter zum 6:1 durch ein Kopfballtor erhöhen. Und wiederum war es Vanessa Walter, die in der 88. Minute zum 7:1 Endstand einnickte. Jedoch müssen unsere Damen einen Wermutstropfen hinnehmen. Spielertrainerin Judith Walther musste in der 60. Spielminute verletzt raus, da bei ihr wieder eine alte Zerrung aufgebrochen ist. 

Nächsten Samstag geht es dann zum Tabellenvorletzten SG Jossa, bei denen die TSG weitere 3 wichtige Punkte gegen den Abstieg einfahren möchte. 

Lütter: Kohlmann; Link, Martens, Zentgraf, Höhl – Müller, Stiel – Burkard, Ruth (55. Kiel) – Walter, Walther (60. Luzum).

Tore: 1:0 Judith Walther (20.), 2:0 Karolina Burkard (29., Foulelfmeter), 3:0 Judith Walther (32.), 4:0 Vanessa Walter (34.), 5:0 Lea Ruth (40.), 5:1 Lisa Hill (6.), 6:1 Vanessa Walter (51.), 7:1 Vanessa Walter (89.)

Marie-Theres Gerhard

Bis zum Ende durften die zahlreichen Zuschauer mit den Damen der TSG auf dem frisch abgestreuten Lüttner B- Feld (dem spontanen Einsatz von Markus Wilfer sei Dank) hoffen, dass es zu einem „Bonus- Punkt“ gegen den bis vor wenigen Wochen noch als Meisterschaftsaspiranten gehandelten TuS aus Großenenglis reichen könnte. Stark verbessert kamen die Spielerinnen nach der durchwachsenen ersten Halbzeit auf den Platz, und es gelang ein ums andere Mal, dem Favoriten das Leben schwer zu machen. Letztlich wollte der Ausgleich an diesem Tag allerdings nicht fallen, so dass Großenenglis zumindest nach dem Auftritt der ersten Hälfte als insgesamt verdienter Sieger drei Punkte mit nach Hause nehmen konnte.

Von Beginn an stand das Spiel unter keinen guten Vorzeichen. Am Tag zuvor bestätigte die Untersuchung von Lisa Happ leider die schlimmsten Befürchtungen- die in den letzten Wochen trotz starker Schmerzen gut aufgelegte Abwehrspielerin wird wohl bis Saisonende aufgrund eines Risses des Außenmeniskus‘ der Elf nicht mehr zur Verfügung stehen- gute Besserung an dieser Stelle! Außerdem fehlte mit Ellena Höhl eine weitere Defensivkraft aus der Stammformation, so dass die Lüttner Abwehr auf den Außenpositionen umgestellt werden musste.

Anfänglich führte diese Veränderung augenscheinlich zu Unsicherheiten in der kompletten Mannschaft. Man stand sehr tief und bemühte sich, nach hinten auszuhelfen, vergaß dabei jedoch das geschickte Staffeln bei Angriffen der Gäste sowie das Spielen ruhiger Bälle bei eigenem Ballbesitz. Überhastet wurden zu oft die eroberten Bälle „blind“ nach vorne geschlagen. Großenenglis kam ein ums andere Mal zu guten Torchancen vor allem durch die Goalgetterin Johanna Pospich, die Laura Kohlmann allesamt durch gutes Stellungsspiel oder starke Reflexe unterbinden konnte. Die ersten 25 Minuten gehörten klar den Gästen, Lütter war bis dato noch nicht einmal gefährlich geworden. Der Seitenwechsel von Rebecca Kiel und Karolina Burkard auf den Außenbahnen führte schließlich zu einer Besserung im Spiel nach vorne- prompt kam es im Anschluss zur ersten Torgelegenheit für die Heimmannschaft: Laura Müller eroberte stark den Ball, spielte einen klugen Pass zu Vanessa Walter, die wiederum durchsteckte für Rebecca Kiel frei vor dem Tor- die Gäste- Torfrau konnte den Abschluss leider unterbinden. Es folgten weitere Angriffe seitens der Lüttner Damen durch ein überlegtes Zusammenspiel von Lea Ruth und Karolina Burkard- im Abschluss leider ohne Erfolg. In der 30. Minute dann die wohl größte Torgelegenheit- ein Freistoß aus halblinker Position durch Melanie Stiel, über die Mauer gezirkelt, hätte wohl im linken unteren Toreck eingeschlagen, wenn die Torfrau nicht all ihr Können aufgeboten und in letzter Sekunde gerettet hätte.

Wenig später waren wieder die Gäste am Drücker, und anschließend der Schiedsrichter im Mittelpunkt des Geschehens- einen Schuss aus kurzer Distanz traf die angelegten Arme von Jessica Martens, unverständlicherweise entschied der Schiedsrichter auf Freistoß für Großenenglis kurz vor der Strafraumkante. Diese Gelegenheit ließen sich die Gäste nicht nehmen, die insbesondere  bei Standards starke Justine Roseck verwandelte unhaltbar in den Winkel.

Nach der Pause dann Lütter am Drücker- Laura Müller und Melanie Stiel vermochten es mehr und mehr, das Spiel zu lenken, selbst auch mal den Ball zu halten und planvolle Pässe zu schlagen. Lütter setzte sich zeitweise in der Hälfte der Gäste fest, ohne richtig zwingend vor dem Tor auftauchen zu können. Die beste Gelegenheit der zweiten Hälfte hatten die Mädels nach einem Eckball von Melanie Stiel, als Jessica Martens mit ihrer Kopfballabnahme das Tor nur knapp verfehlte. Kurz vor Schluss dann die einzige Großchance von Großenenglis in der zweiten Spielhälfte- die agile Anna- Lena Wagner konnte nach einem Pass in die Tiefe alleine auf Laura Kohlmann zulaufen und sich eigentlich die Torecke aussuchen- jedoch war auch hier einmal mehr Endstation nach einer Fußabwehr durch  Laura Kohlmann, die eine ganz starke Verbandsliga- Saison spielt.

Trotz der knappen Niederlage lässt insbesondere die zweite Hälfte große Hoffnung zu, dass das große Ziel „Klassenerhalt“ in dieser Saison geschafft werden kann- in den kommenden „Wochen der Wahrheit“ müssen die Mädels alles aus sich herausholen, um gegen die direkten Konkurrenten Punkte einzufahren- dabei hoffen wir natürlich wieder auf zahlreiche Unterstützung!

TSG: Kohlmann, Luzum, Martens, Zentgraf, Auth, Müller, Stiel, Burkard (75. Eisenach S.), Walter (85. Bergener), Kiel, Ruth 

Judith Walther

Nach Abpfiff war die Enttäuschung und Ratlosigkeit im Lüttner Lager deutlich zu spüren- trotz guter Torgelegenheiten und einer insgesamt sehr intensiv geführten, ausgeglichenen Partie standen am Ende null Punkte und einmal mehr null Tore auf der Habenseite. Seit drei Spieltagen warten die Damen der TSG nun auf den „Befreiungsschlag“ oder auf das vielbesagte „Platzen des Knoten“, das nötig ist, um nicht im Endspurt das Ziel „Klassenerhalt“ trotz einer bislang gut gespielten Saison in der Verbandsliga zu verspielen.

Nach dem 3:5 aus dem Hinspiel und dem Gala- Auftritt der Torjägerin Theresa Ballardt, die mit ihren 4 Treffern wesentlichen Anteil an der Lüttner Niederlage hatte, war die Marschroute eigentlich klar: Ballardt zustellen, und die eigenen Stärken  samt der mannschaftlichen Ausgeglichenheit nutzen, um Landau von Anfang an unter Druck zu setzen und selbst Akzente zu setzen. Verzichten mussten die Damen dabei schmerzlich auf Lisa Happ und Marie- Theres- Gerhard, die aufgrund ihrer Meniskus- Verletzungen in den nächsten entscheidenden Spielen der Saison im Kampf um den Klassenerhalt nicht mehr eingreifen können.

Zumindest der erste Plan ging mit dem Zurückziehen der dynamischen Lea Ruth in die Abwehrkette gut auf- ein ums andere Mal konnte Ruth die Laufduelle gegen die Torjägerin der Heimmannschaft für sich entscheiden und auch im Spielaufbau einige Akzente setzten. Trotz allen kämpferischen Einsatzes fehlte zunächst die nötige Ruhe bei eigenem Ballbeseitz, so dass sich das Spiel in den ersten 20 Minuten weitgehend im mittleren Drittel des Spielfeldes bewegte. Danach vermochten es die Lüttner Damen immer mehr, den Ball auch mal in der gegnerischen Spielhälfte zu behaupten und Torchancen zu kreieren- Melanie Stiel, Karolina Burkard, Vanessa Walter und Judith Walther suchten mit Schüssen von der Strafraumgrenze den ersehnten Torerfolg, allesamt jedoch ohne das nötige Quäntchen Glück. Die wohl größte Gelegenheit hatte Vanessa Walter mit ihrem Kopfball im Fünfmeterraum nach einem Lattenknaller von Melanie Stiel- leider gelang es ihr nicht, den Ball noch ein wenig zu drücken, so dass er knapp über die Latte strich.

Nach der Halbzeit ein ähnliches Bild, wobei das Spiel von beiden Seiten immer zerfahrener wurde- Landau suchte den Erfolg durch das Schlagen hoher Bälle aus der Abwehr heraus in die Lüttner Spielhälfte, die Jessica Martens oder Luisa Zentgraf souverän klären konnten. Lütter versuchte, den Ball flach zu halten, ohne jedoch richtig zwingend vor dem Tor zu werden. Eine unberechenbare „Bogenlampe“ durch Sarah Schütz brachte Landau plötzlich auf die Siegerstraße und Lütter in eine kurze „Schockstarre“. Nach dem Gegentor ein offener Schlagabtausch, der auf beiden Seiten zu Toren hätte führen können. Im Moment scheint das Tor allerdings für Lütter wie „vernagelt“: Der neue Schwung, der mit Sofia Eisenach auf der rechten Mittelfeldposition und das  Vorziehen von Lea Ruth nach den Gegentoren ins Spiel kam, konnte leider nicht in Zählbares umgemünzt werden.

Fazit: Um ein Spiel zu gewinnen, muss man Tore schießen… Trotz aller Niedergeschlagenheit unmittelbar nach dem Spiel- Lütter hat mit fünf verbleibenden Spielen, drei davon gegen die direkten Konkurrenten aus Ehringshausen, Jossa und Lollar noch alles selbst in der Hand! Der Einsatz stimmt, mit einem Schuss mehr Entschlossenheit und Durchschlagskraft ist noch alles möglich!

Lütter: Kohlmann; Ruth, Luzum (42. S. Eisenach), Müller, Zentgraf, Stiel, Walter, Burkard, Höhl (46. Link), Martens, Walther (75. Kiel).

Tore: 1:0 Sarah Schütz (69.), 2:0 Sabine Menkel (80.)

Zuschauer: 50.

Judith Walther

Am Mittwoch, den 8.April, trat unsere Damenmannschaft gegen den bis dahin Vierten der Liga, den SV Kathus an. Zunächst sollte die Heimmannschaft das Spiel gestalten und den Gästen ihr Spiel aufzwängen. Lütter hatte die größeren Spielanteile und konnte sich die besseren Chancen herausspielen. Doch bereits in der 20. Minute wendete sich das Blatt.

Katharina Roth, die Stürmerin der Gäste, tauchte frei vor dem Tor auf und verwandelte souverän. Ab diesem Zeitpunkt fehlte den Damen in grün-weiß der nötige Zugriff auf die Gäste, sodass diese das Heft in die Hand nahmen und das 0:1 sicher in die Halbzeit brachten.

Zwar kamen beide Teams motiviert aus der Kabine, doch es  waren die Gäste, die an ihre Dominanz zum Ende der ersten Halbzeit anknüpften. Deswegen musste die TSG einen Doppelschlag der Damen aus Kathus hinnehmen. Abermals netzte Katharina Roth in der 53. Minute ein und Vanessa Lecke baute die Führung nur zwei Minuten später zum 0:3 aus.

Als wäre dies nicht genug, musste Lütter in der 60. Minute die Verletzung von Spielertrainerin Judith Walther verkraften, die bereits angeschlagen ins Spiel ging. An dieser Stelle gilt es zu hoffen, dass die Mannschaft nicht länger auf sie verzichten muss.

Für die verletzte Walther kam Rebecca Kiel ins Spiel und wenig später ersetzte Juliane Groß die Abwehrspielerin Lisa Happ. Lütter selbst konnte kaum was dagegen setzen, zuletzt fehlte es am nötigen Selbstbewusstsein und der körperlichen Gegenwehr. Der gekonnt platzierte Freistoß von George machte den 0:4 -Sieg für Kathus perfekt.

Für die TSG heißt es, aus der Niederlage zu lernen und den Dämpfer als Motivation und Kraft für die kommenden Spiele zu nutzen.

Laura Kohlmann