• Willkommen auf der Homepage der TSG Lütter
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Bis zum Ende durften die zahlreichen Zuschauer mit den Damen der TSG auf dem frisch abgestreuten Lüttner B- Feld (dem spontanen Einsatz von Markus Wilfer sei Dank) hoffen, dass es zu einem „Bonus- Punkt“ gegen den bis vor wenigen Wochen noch als Meisterschaftsaspiranten gehandelten TuS aus Großenenglis reichen könnte. Stark verbessert kamen die Spielerinnen nach der durchwachsenen ersten Halbzeit auf den Platz, und es gelang ein ums andere Mal, dem Favoriten das Leben schwer zu machen. Letztlich wollte der Ausgleich an diesem Tag allerdings nicht fallen, so dass Großenenglis zumindest nach dem Auftritt der ersten Hälfte als insgesamt verdienter Sieger drei Punkte mit nach Hause nehmen konnte.

Von Beginn an stand das Spiel unter keinen guten Vorzeichen. Am Tag zuvor bestätigte die Untersuchung von Lisa Happ leider die schlimmsten Befürchtungen- die in den letzten Wochen trotz starker Schmerzen gut aufgelegte Abwehrspielerin wird wohl bis Saisonende aufgrund eines Risses des Außenmeniskus‘ der Elf nicht mehr zur Verfügung stehen- gute Besserung an dieser Stelle! Außerdem fehlte mit Ellena Höhl eine weitere Defensivkraft aus der Stammformation, so dass die Lüttner Abwehr auf den Außenpositionen umgestellt werden musste.

Anfänglich führte diese Veränderung augenscheinlich zu Unsicherheiten in der kompletten Mannschaft. Man stand sehr tief und bemühte sich, nach hinten auszuhelfen, vergaß dabei jedoch das geschickte Staffeln bei Angriffen der Gäste sowie das Spielen ruhiger Bälle bei eigenem Ballbesitz. Überhastet wurden zu oft die eroberten Bälle „blind“ nach vorne geschlagen. Großenenglis kam ein ums andere Mal zu guten Torchancen vor allem durch die Goalgetterin Johanna Pospich, die Laura Kohlmann allesamt durch gutes Stellungsspiel oder starke Reflexe unterbinden konnte. Die ersten 25 Minuten gehörten klar den Gästen, Lütter war bis dato noch nicht einmal gefährlich geworden. Der Seitenwechsel von Rebecca Kiel und Karolina Burkard auf den Außenbahnen führte schließlich zu einer Besserung im Spiel nach vorne- prompt kam es im Anschluss zur ersten Torgelegenheit für die Heimmannschaft: Laura Müller eroberte stark den Ball, spielte einen klugen Pass zu Vanessa Walter, die wiederum durchsteckte für Rebecca Kiel frei vor dem Tor- die Gäste- Torfrau konnte den Abschluss leider unterbinden. Es folgten weitere Angriffe seitens der Lüttner Damen durch ein überlegtes Zusammenspiel von Lea Ruth und Karolina Burkard- im Abschluss leider ohne Erfolg. In der 30. Minute dann die wohl größte Torgelegenheit- ein Freistoß aus halblinker Position durch Melanie Stiel, über die Mauer gezirkelt, hätte wohl im linken unteren Toreck eingeschlagen, wenn die Torfrau nicht all ihr Können aufgeboten und in letzter Sekunde gerettet hätte.

Wenig später waren wieder die Gäste am Drücker, und anschließend der Schiedsrichter im Mittelpunkt des Geschehens- einen Schuss aus kurzer Distanz traf die angelegten Arme von Jessica Martens, unverständlicherweise entschied der Schiedsrichter auf Freistoß für Großenenglis kurz vor der Strafraumkante. Diese Gelegenheit ließen sich die Gäste nicht nehmen, die insbesondere  bei Standards starke Justine Roseck verwandelte unhaltbar in den Winkel.

Nach der Pause dann Lütter am Drücker- Laura Müller und Melanie Stiel vermochten es mehr und mehr, das Spiel zu lenken, selbst auch mal den Ball zu halten und planvolle Pässe zu schlagen. Lütter setzte sich zeitweise in der Hälfte der Gäste fest, ohne richtig zwingend vor dem Tor auftauchen zu können. Die beste Gelegenheit der zweiten Hälfte hatten die Mädels nach einem Eckball von Melanie Stiel, als Jessica Martens mit ihrer Kopfballabnahme das Tor nur knapp verfehlte. Kurz vor Schluss dann die einzige Großchance von Großenenglis in der zweiten Spielhälfte- die agile Anna- Lena Wagner konnte nach einem Pass in die Tiefe alleine auf Laura Kohlmann zulaufen und sich eigentlich die Torecke aussuchen- jedoch war auch hier einmal mehr Endstation nach einer Fußabwehr durch  Laura Kohlmann, die eine ganz starke Verbandsliga- Saison spielt.

Trotz der knappen Niederlage lässt insbesondere die zweite Hälfte große Hoffnung zu, dass das große Ziel „Klassenerhalt“ in dieser Saison geschafft werden kann- in den kommenden „Wochen der Wahrheit“ müssen die Mädels alles aus sich herausholen, um gegen die direkten Konkurrenten Punkte einzufahren- dabei hoffen wir natürlich wieder auf zahlreiche Unterstützung!

TSG: Kohlmann, Luzum, Martens, Zentgraf, Auth, Müller, Stiel, Burkard (75. Eisenach S.), Walter (85. Bergener), Kiel, Ruth 

Judith Walther

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