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Nach Abpfiff war die Enttäuschung und Ratlosigkeit im Lüttner Lager deutlich zu spüren- trotz guter Torgelegenheiten und einer insgesamt sehr intensiv geführten, ausgeglichenen Partie standen am Ende null Punkte und einmal mehr null Tore auf der Habenseite. Seit drei Spieltagen warten die Damen der TSG nun auf den „Befreiungsschlag“ oder auf das vielbesagte „Platzen des Knoten“, das nötig ist, um nicht im Endspurt das Ziel „Klassenerhalt“ trotz einer bislang gut gespielten Saison in der Verbandsliga zu verspielen.

Nach dem 3:5 aus dem Hinspiel und dem Gala- Auftritt der Torjägerin Theresa Ballardt, die mit ihren 4 Treffern wesentlichen Anteil an der Lüttner Niederlage hatte, war die Marschroute eigentlich klar: Ballardt zustellen, und die eigenen Stärken  samt der mannschaftlichen Ausgeglichenheit nutzen, um Landau von Anfang an unter Druck zu setzen und selbst Akzente zu setzen. Verzichten mussten die Damen dabei schmerzlich auf Lisa Happ und Marie- Theres- Gerhard, die aufgrund ihrer Meniskus- Verletzungen in den nächsten entscheidenden Spielen der Saison im Kampf um den Klassenerhalt nicht mehr eingreifen können.

Zumindest der erste Plan ging mit dem Zurückziehen der dynamischen Lea Ruth in die Abwehrkette gut auf- ein ums andere Mal konnte Ruth die Laufduelle gegen die Torjägerin der Heimmannschaft für sich entscheiden und auch im Spielaufbau einige Akzente setzten. Trotz allen kämpferischen Einsatzes fehlte zunächst die nötige Ruhe bei eigenem Ballbeseitz, so dass sich das Spiel in den ersten 20 Minuten weitgehend im mittleren Drittel des Spielfeldes bewegte. Danach vermochten es die Lüttner Damen immer mehr, den Ball auch mal in der gegnerischen Spielhälfte zu behaupten und Torchancen zu kreieren- Melanie Stiel, Karolina Burkard, Vanessa Walter und Judith Walther suchten mit Schüssen von der Strafraumgrenze den ersehnten Torerfolg, allesamt jedoch ohne das nötige Quäntchen Glück. Die wohl größte Gelegenheit hatte Vanessa Walter mit ihrem Kopfball im Fünfmeterraum nach einem Lattenknaller von Melanie Stiel- leider gelang es ihr nicht, den Ball noch ein wenig zu drücken, so dass er knapp über die Latte strich.

Nach der Halbzeit ein ähnliches Bild, wobei das Spiel von beiden Seiten immer zerfahrener wurde- Landau suchte den Erfolg durch das Schlagen hoher Bälle aus der Abwehr heraus in die Lüttner Spielhälfte, die Jessica Martens oder Luisa Zentgraf souverän klären konnten. Lütter versuchte, den Ball flach zu halten, ohne jedoch richtig zwingend vor dem Tor zu werden. Eine unberechenbare „Bogenlampe“ durch Sarah Schütz brachte Landau plötzlich auf die Siegerstraße und Lütter in eine kurze „Schockstarre“. Nach dem Gegentor ein offener Schlagabtausch, der auf beiden Seiten zu Toren hätte führen können. Im Moment scheint das Tor allerdings für Lütter wie „vernagelt“: Der neue Schwung, der mit Sofia Eisenach auf der rechten Mittelfeldposition und das  Vorziehen von Lea Ruth nach den Gegentoren ins Spiel kam, konnte leider nicht in Zählbares umgemünzt werden.

Fazit: Um ein Spiel zu gewinnen, muss man Tore schießen… Trotz aller Niedergeschlagenheit unmittelbar nach dem Spiel- Lütter hat mit fünf verbleibenden Spielen, drei davon gegen die direkten Konkurrenten aus Ehringshausen, Jossa und Lollar noch alles selbst in der Hand! Der Einsatz stimmt, mit einem Schuss mehr Entschlossenheit und Durchschlagskraft ist noch alles möglich!

Lütter: Kohlmann; Ruth, Luzum (42. S. Eisenach), Müller, Zentgraf, Stiel, Walter, Burkard, Höhl (46. Link), Martens, Walther (75. Kiel).

Tore: 1:0 Sarah Schütz (69.), 2:0 Sabine Menkel (80.)

Zuschauer: 50.

Judith Walther

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