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Nach der enttäuschenden Derbyniederlage gegen Weyhers und einer bis zu diesem Zeitpunkt nicht ganz befriedigenden Rückrunde galt es für die TSG vor eigenem Publikum möglichst schnell den nächsten Dreier einzufahren und damit wieder in die Spur zu kommen. Denn der fünfte Platz in der Tabelle ließ sich immer noch aus eigener Kraft verteidigen.

Die TSG musste am Mittwochabend die Verteidigung kurzfristig umstellen, da Mark Takasc durch Anreiseprobleme erst kurz vor Spielbeginn in Lütter ankam. Für ihn begann Alexander Kimpel. Daneben galt es die seit letztem Wochenende verletzten Bese und Ochs sowie den erkrankten Reith zu ersetzen, was durch die Berufung von Michael Bauer, Julian Treidler und Ralf Seidel in die erste Elf geschah. Damit trat die TSG erstmals seit längerer Zeit wieder mit Libero und nicht mit gewohnter Vierer- oder Dreierkette an. Mit diesen Voraussetzungen hatten die Hausherren zu Beginn des Spiels sichtlich zu kämpfen, was aber auch einer sehr forschen Anfangsphase der Gäste geschuldet war. Gerade die schnellen und technisch versierten Stürmer aus Kressenbach stellten die Heimelf in den ersten 15 Minuten immer wieder vor Probleme und erzielten beinahe in der ersten Viertelstunde aus einer sehr guten Chance heraus das 0:1. Vielleicht war diese Aktion wie ein Wachrüttler für Lütter, da sich das Spielgeschehen fortan wendete.

Die Hausherren schienen ihre Ordnung gerade in der Verteidigung nun gefunden zu haben und begannen jetzt auch offensiv zu agieren. Durch die Aufbietung von zwei pfeilschnellen und reinen Spitzen in Person von Giraldi und Treidler war ein schnelles Spiel in die Spitze durch flache oder hohe Steilpässe wohl das beste Mittel, um die teils doch behäbige Abwehr der Gäste zu durchdringen. Und dies führte schlussendlich auch mit zum 1:0 Erfolg: Nach einem schnell vorgetragenen Spielzug und Gewusel im Strafraum schlug Michael Bauer in der 31. Minute eine kurze Flanke direkt auf den Kopf von Rene Breitenbach, der durch die Wucht des Balles eigentlich nur noch einnicken konnte und dies auch souverän vollendete. Damit hatte sich das nun deutlich größere Bemühen der Herren aus Lütter ausgezahlt. Auch vor der Pause war die TSG weiterhin spielbestimmend und hätte durch zwei starke Einzelaktionen von Giraldi durchaus das 2:0 erzielen können. Dieser scheiterte allerdings wiederholt am Torwart der Gäste; ein Querpass zum frei stehenden Mitspieler wäre manchmal die bessere Entscheidung gewesen.

Nach der Pause schienen die Gäste nicht wirklich gewillt zu sein, den Ausgleich zu erzielen und so ergaben sich wieder Räume für die TSG. Nun etwas mehr auf Konter bedacht, agierten die Hausherren aus einer bis dahin doch relativ sicher wirkenden Defensive heraus. Die größte Chance der zweiten Hälfte konnte Julian Treidler verbuchen, der durch einen Sprint aus der eigenen Hälfte heraus mehrere Verteidiger der Gäste gekonnt stehen ließ und durch seine enorme Geschwindigkeit auch bis zum Tor der Gäste gelangte. Dort fehlte ihm allerdings, wohl dem langen Laufweg geschuldet, die letzte Energie um das rettende 2:0 zu erzielen. Dies konnten die Hausherren leider wie öfters in letzter Zeit nicht erzielen und mussten so bis zum Schluss um den Sieg bangen. Und so kam, wie es wieder einmal kommen musste: Obwohl die Hausherren über weite Strecken das bessere Team waren, in der zweiten Hälfte wenig zuließen und oft guten Fußball zeigten, konnten die Gäste aus Kressenbach durch ihre einzig nennenswerte Offensivaktion den Ausgleich in der 89. Minute erzielen. Nach einer Flanke von rechts und einem Stellungsfehler der Lüttner Verteidigung drückte Hajdari die Kugel kurz vor Schluss doch noch über die Linie. Die letzten Bemühungen um eine erneute Führung scheiterten. Damit steht die TSG Lütter in einem bezeichnenden Spiel wieder nur mit einem Punkt da.

Es spielten: Gross - Seidel, Bauer (46. Takasc), Müller, Balz, Kimpel – Höhl, Breitenbach, Gerhard – Giraldi, Treidler

M. Fischer

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