• Willkommen auf der Homepage der TSG Lütter
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Die SG Reulbach setzte auch in Lütter ihren Siegeszug fort und klettert nach und nach immer weiter aus dem Keller. Die TSG hingegen ließ vor allem in Halbzeit 1 vieles vermissen, was man im Abstiegskampf erwarten muss. David Heil als letzter Mann und vor allem Daniel Bolz als bärenstarken Rückhalt verhinderten Schlimmeres. Nach dem Spiel wurde Maik Schmidt von seinem Amt als Trainer entbunden. Bis Saisonende werden Steffen Brehl, Daniel Bolz und David Heil die Mannschaft anleiten.

Reulbach hätte schon ganz früh in Führung gehen können, denn die Abwehr schwamm zu Beginn des Spiels gewaltig. Jeder lange Ball, und von denen spielte Reulbach einige, wurde gefährlich. Nach einer Viertelstunde kam es zu einem Doppelschlag, der eigentlich schon spielentscheidend war. Über die rechte Angriffsseite setzte sich die SG zweimal durch, in der Mitte vollendeten erst Vey, dann Birkenbach.

Daraufhin kam die TSG besser ins Spiel. Johannes Schlag wurde im Strafraum gefoult, doch symptomatisch für unsere Situation schoss Maik Schmidt den Elfmeter an den Pfosten. Johannes Schlag hatte eine weitere dicke Chance, als er von Maxi Albinger schön freigespielt wurde, traf den Ball dann aber nicht richtig.

In der zweiten Hälfte entschieden die Gäste dann das Spiel: Ganz Lütter schaute zu, wie wieder Vey frei im Fünfer auftauchte und eine Hereingabe von rechts einschob. Es war Daniel Bolz zu verdanken, der mit echten Glanzparaden in der Folgezeit ein Desaster verhinderte. Lütter kam fünf Minuten vor Schluss noch zum Ehrentreffer, als Florian Ertel Maik Schmidt fand und dieser ins lange Eck traf. Das Spiel wäre sogar fast noch spannend geworden, doch der Schiedsrichter verweigerte Johannes Schlag umstrittenerweise einen zweiten Elfmeter und schickte ihn stattdessen mit Gelb-Rot wegen Schwalbe vom Platz. Auch Steffen Brehl sah wegen wiederholten Foulspiels noch Gelb-Rot.

Es spielten: Bolz - Heil, Böhm, Bohl, Brehl, Ertel, Nappi, Schlag, Albinger, Schmidt, Klüber; eingewechselt: Mastrogiovanni, Jestädt

Die zweite Mannschaft der TSG taumelt zielsicher dem Abstieg entgegen. Die wieder einmal unnötige Niederlage gegen einen driekten Konkurrenten wirft die Truppe aus Lütter weit zurück, sie ist jetzt sechs Punkte vom Relegationsplatz entfernt. Leider muss man sich auch die Frage stellen, gegen wen diese Mannschaft noch punkten will.

Die Abwehr um Marc Leipold als Libero hatte in der ersten Hälfte die Gastgeber eigentlich ganz gut im Griff. Lediglich einige Standartsituationen, darunter ein Freistoß, der knapp am Tor vorbei ging, galt es zu überstehen. Lütter war im ersten Abnschnitt die gefährlichere Elf. Maik Schmidt brachte einmal den Ball nicht am herauseilenden Torwart vorbei und scheiterte später mit einem herrlichen Seitfallzieher knapp. Florian Ertel hatte bereits nach zwei Minuten eine gute Chance, zielte aber drüber. Fehlende Effizienz ist und bleibt das Hauptproblem dieses Teams.

Diese Effizienz machte Poppenhausen im zweiten Abschnitt vor. Kurz nach der Pause traf Trapp vom rechten Sechszehnereck in den Winkel. Lütter rannte danach an, ohne die ganz große Gefahr zu versprühen. Zu wenige Kombinationen standen auch zu vielen langen Bällen gegenüber. Trotzdem gelang der Ausgleich: Schmidt köpfte einen schönen Freistoß von Ertel ins kurze Eck.

Als Maximilian Bolz kurz darauf Gelb-rot sah, wäre man im Lüttner Lager vielleicht mit dem einen Punkt sogar zufrieden gewesen. Aber es sollte wie so oft anders kommen. Der Schiedsrichter schenkte Poppenhausen einen Freistoß kurz vor dem Sechzehner, den Breidung (für einen neutralen Zuschauer sehenswert) verwandelte. Das letzte Anrennen der TSG blieb folgenlos. Poppenhausen verschoss sogar noch einen Elfmeter.

Es spielten: Wilfer - Leipold, Bolz, Böhm, Ertel, Takacs, Brehl, Ziegeldorf, Bauer, Schmidt, Kimpel; eingewechselt: Schlag, Heil, Albinger

Schade, schade... Die zweite Mannschaft, ohne Verstärkung von oben angetreten, hielt sich wacker und lieferte vor allem in der zweiten Hälfte ein sehr ordentliches Spiel ab, leistete sich aber wieder einmal in den entscheidenden Momenten hinten und vorne mindestens einen Fehler zuviel. Gegen einen Gegner, der nicht besser, aber effektiver agierte und auf einem extrem tiefen Platz zeigte sich wieder einmal die alte Fußballweisheit, dass man als Abstiegskandidat auch einfach kein Spielglück besitzt.

Die beiden Gegentore in der ersten Hälfte waren beide leicht vermeidbar. Beim ersten, einem Konter der Gestgeber, konnte Brehl seinem Gegenspieler nicht folgen, und kein Abwehrspieler kam ihm zu Hilfe, so dass der Außenspieler von Steinhaus aus spitzem Winkel traf. Beim zweiten Tor spielte die TSG zwei leichtfertige Fehlpässe und musste den Angreifer kurz vor dem Strafraum foulen. Beim Freistoß stand die Mauer ungünstig, und plötzlich lag die TSG mit 0:2 zurück. Ein Lattentreffer von Maxi Albinger und ein Schuss knapp vorbei von Maik Schmidt waren die eigenen Chancen.

Nach der Pause, vor allem nach der Hereinnahme von Johannes Schlag, wurde die TSG immer druckvoller und drängte auf den Anschluss. Albinger brauchte für eine Ballannahme zu lange, Schmidt spielte einen Ball zu steil auf Nappi und scheiterte später sebst knapp vor dem Tor - die zweite Mannschaft benötigt einfach zu viele Möglichkeiten für ein Tor. Das fiel dann doch - Nappi traf per Handelfmeter - kam aber zu spät. Trotz Anrennens wurde es nicht mehr richtig gefährlich und die TSG fuhr mit leeren Händen nach Hause. Trotzdem konnte sie ein bißchen Mut für die kommenden Aufgaben schöpfen!

Es spielten: Bolz - Bauer, Böhm, Bohl, Brehl, Nappi, Mastrogiovanni, J. Fischer, Klüber, Albinger, Schmidt; eingewechselt: Jestädt, Schlag

Gespickt mit drei Verstärkungen der ersten Mannschaft ging Maik Schmidt mit seinem Team hoffnungsfroh in die Partie gegen die Spitzenmannschaft aus Mackenzell. Die Marschroute war klar - hinten sicher stehen und bei Gelegenheit kontern. Diese war nach fünf, spätenstens aber nach 10 Minuten über den Haufen geworfen. Was folgte war eine souveräne Vorstellung des Gastes, der Lütter laufen und kaum eine Torchance zuließ.

Marc Leipold, Ralf Seidel und Stefan Ziegeldorf sollten die so wacklige Defensive stabilisieren. Das gelang aber erst, als das Spiel quasi schon gelaufen war. Nach wenigen Minuten bekam Ziegeldorf eine Flanke von rechts ans Schienbein, von dort sprang der Ball ins Tor. Kurz darauf stand die Defensive Spalier, als der gegnerische Stürmer mutterseelenallein im Strafraum vollstreckte. Nach einer halben Stunde traf schließlich ein Gästespieler einen Sonntagsschuss in den Winkel. Lütter war nach vorne wie so oft harmlos und kam über gute Ansätze nicht hinaus.

Nach der Pause verwaltete der Gast das Ergebnis erfolgreich. Die beste Chance für Lütter vergab Antonio Nappi, der frei vor dem Keeper am Tor vorbei lupfte. Alex Klüber schoss aus der zweiten Reihe knapp am Tor vorbei. Auf der anderen Seite klatschte ein Freistoß an die Latte, ansonsten hatte die Defensive um den umsichtigen Leipold aber wenigstens die Lage gut im Griff.

Gegen ein Spitzenteam hat man vielleicht eine Chance, etwas mitzunehmen, wenn man lange die Null halten kann. Ein Spielverlauf wie in dieser Partie ließ kein Erfolgserlebnis zu, denn wenn Lütter II gegen ein gutes Team das Spiel machen muss, dann ist es schlichtweg überfordert. Der Sieg von Reulbach bringt die Mannschaft zusätzlich unter Zugzwang. Am Ostermontag in Poppenhausen steht ein ganz wichtiges Spiel bevor.

Es spielten: Wilfer - Leipold, Böhm, Bohl, Ziegeldorf, Seidel, Nappi, Bauer, Brehl, Schmidt, Albinger; eingewechselt: Mastrogiovanni, Klüber

Auch im letzten Auswärtsspiel des Jahres blieb die zweite Mannschaft der TSG Lütter wie in bisher allen Auftritten in der Fremde in dieser Saison punktlos. Trotz der Verstärkungen Marc Leipold, Benni Ochs, Stefan Ziegeldorf, Ugur Kocatepe und Anton Disterhoft war der Sieg der Hausherren sicher verdient, weil sie viel mehr klare Möglichkeiten besaßen. Trotzdem wäre es mit ein bißchen mehr Glück und Geschick möglich gewesen, etwas mitzunehmen.

Zu Bginn des Spiels hatte Lütter mehrfach Glück, nicht früh in Rückstand zu geraten. Besonders bei Standarts brannte es merfach lichterloh im Strafraum, die TSG brachte aber trotzdem immer noch ein Bein dazwischen. Mit einem Konter fing man sich aber dann doch den Rückstand ein: Broschke wurde steil geschickt und bediente Papst, der mit Mühe den Ball im Tor unterbrachte. Danach war das Spiel etwas offener. Die TSG kam zu einigen Abschlüssen, außer Schlags Schuss aus spitzem Winkel an die Latte war jedoch kaum etwas Zwingendes dabei. Auch Niesig hatte weitere Möglichkeiten, doch es ging mit 1:0 in die Pause.

Aus dieser kam Lütter mit viel Elan. Man schaffte es, Niesig früh zu stören und hatte die beste Phase des Spiels. Mit einem Elfmeter (im Luftkampf an Schlag verursacht) kam man sogar zum Ausgleich durch Kocatepe. Doch die Herrlichkeit war schnell wieder vorbei, denn Niesig holte zum Doppelschlag aus. Erst fand ein Freistoß den Weg an der Mauer vorbei ins kurze Eck, kurz darauf lief Lütter wieder in einen Konter. Aber auch die Mannschaft von Maik Schmidt hatte jetzt eine schnelle Antwort parat: Dieser legte quer auf Kocatepe, der im Nachfassen traf.

Bei noch 20 zu spielenden Minuten schien alles drin zu sein, mal etwas Zählbares mitzunehmen. Leider vergaben Ochs und Schmidt eine Doppelchance und der Schiedsrichter nahm Maik Schmidt, der allein vor dem Tor gewesen wäre, den Vorteil. Niesig vergab in dieser Phase reihenweise gute Möglichkeiten. In den letzten Minuten verstanden sie es meisterhaft, die Zeit von der Uhr zu nehmen. Lütter verstrickte sich mehr und mehr in Diskussionen und kam nicht mehr gefährlich vors Tor. Kocatepe sah schließlich in der Nachspielzeit noch Rot wegen der Beleidigung eines Gegenspielers.

Es spielten: Wilfer - Leipold, Bauer, Klüber, Zeigeldorf, Brehl, Disterhoft, Schlag, Ochs, Schmidt, Kocatepe; eingewechselt: Böhm, Bohl, Nappi

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