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In einem Spiel, dessen Spielverlauf nicht mehr unglücklicher sein kann, zeigte sich am Sonntag das ganze Dilemma der zweiten Mannschaft. Gegen einen keinesfalls besonders starken Gegner hätte man in der ersten Halbzeit mehrfach in Führung gehen müssen, lag aber nach dem ersten Durchgang mit 0:4 zurück. Vorne bekam die Mannschaft den Ball einfach nicht ins Tor, hinten ging man nicht aggressiv genug an den Gegner, bei dem natürlich auch jeder Schuss ein Treffer war.

Ugur Kocatepe nach etwa 5 Minuten und Johannes Schlag nach etwa 10 Minuten hatten frei vor dem Tor die Riesenchancen auf die Führung, die der Mannchaft sicher gut getan hätte, vergaben aber. Ehrenberg machte es besser und traf nach einer Flanke aus spitzem Winkel. Lütter hätte schnell kontern können: Disteroft flankte auf den mutterseelenallein stehenden Albinger, doch der verzog überhastet. Ehrenberg hingegen war eiskalt: Ein trockener Schuss ins kurze Eck und ein Sonntagsschuss genau in den Winkel führten zu einer 3:0-Führung. Als der ansonsten gute neue Libero Schmidt und Torwart Bolz sich nicht absprachen und der Stürmer zum 4:0 "Danke" sagte, war spätestens das Spiel gelaufen.

Nach der Pause plätscherte das Spiel so vor sich hin. Lütter versuchte das Ergebnis in Grenzen zu halten, musste aber noch zwei Gegentore hinnehmen. Nach dem 6:0 traf Johannes Schlag direkt vom Anstoßpunkt - ein Treffer der Marke "Tor des Monats", über den sich keiner mehr so richtig freute. Antonio Nappi traf zum Endstand von 6:2.

Es spielten: Bolz - Schmidt, Bauer, Böhm, Neumann, Brehl, Disterhoft, Nappi, Klüber, Schlag, Kocatepe; eingewechselt: Albinger, Bohl, Happ

Chancenlos auf weitere Punkte war die zweite Mannschaft der TSG im Vorspiel am Sonntag gegen den TSV Lehnerz III. Die Gäste präsentierten sich spielstark und handlungsschnell und zerlegten die TSG in der ersten Hälfte regelrecht. Nach der Pause hatte unsere Elf das Geschehen besser im Griff und kam auch zu der ein oder anderen Chance, zu einem eigene Torerfolg reichte es aber nicht.

Die erste halbe Stunde wurde zu einem Fiasko, Lehnerz zog nach einigen Einladungen der TSG auf 0:4 davon. Beim ersten Gegentor ließen zwei Abwehrspieler einen Ball zwischen sich hindurchlaufen, ohne sich abzusprechen. Beim 0:2 nach einer Ecke durfte ein (kleinerer) Gästespieler einfach einköpfen, beim 0:3 legte die TSG einen schon eroberten Ball mustergültig zur Flanke vor, der Stürmer in der Mitte bedankte sich. Passend zu diesem Spiel segelte auch noch ein Sonntagsschuss aus 20 Metern in den Winkel. Lütter lief nur hinter- und nebenher und kam gar nicht in die Zweikämpfe.

Nach der Pause stand die Elf von Maik Schmidt ein wenig besser und ließ weniger zu, weil sie aggressiverzu Werke ging. Antonio Nappi und Vini Mastrogiovanni vergaben gute Chancen zum Ehrentor. Lehnerz traf noch einmal nach einer Ecke, als ein Ball abgefälscht wurde und natürlich wieder in den Winkel flog. Daniel Bolz rettete aber auch noch das ein oder andere Mal in höchster Not. Kurz vor Schluss hatten Maik Schmidt und Johannes Schlag noch gute Chancen.

Es spielten: Bolz - Bauer, Neumann, Böhm, Brehl, Mastrogiovanni, Nappi, Disterhoft, Klüber, Schlag, Schmidt; eingewechselt: Jestädt, Albinger

Der B-Platz am Freitagabend scheint ein gutes Pflaster für die zweite Mannschaft zu sein. Wie schon eine Woche zuvor fuhr die Truppe von Maik Schmidt auch gegen Steinhaus einen ganz wichtigen Sieg ein und schob sich damit an die unteren Mannschaften heran. Zwar ist Lütter II noch auf dem letzten Platz, jetzt allerdings punktgleich mit Reulbach.

Die wahrscheinlich beste Saisonleistung hing eng mit den beiden Verstärkungen von oben zusammen. Marc Leipold hielt die Abwehr gut zusammen und Ralf Seidel machte im zentralen Mittelfeld viel Betieb. Die Mannschaft ließ den Ball einige Male ordentlich laufen und war in der ersten Hälfte das bessere Team. Seidel erzielte das 1:0, doch diese Führung hätte auch noch ausgebaut werden können. Schmidt, Klüber und wieder Seidel hatten es auf dem Fuß, scheiterten aber.

Nach der Pause erwischten die Gäste einen Blitzstart. Nach wenigen Sekunden erhielten sie einen fragwürdigen Elfmeter und glichen aus. Doch anders als in vielen anderen Spielen fiel der Einbruch Lütters nach einem Gegentor diesmal aus. Die Spieler schalteten wieder auf Angriff. Schließlich war es Johannes Schlag, der nach einem Torwartfehler goldrichtig stand.

In der Folgezeit hatte Lütter II das wohl erste Mal in dieser Saison richtig Glück: Erst köpfte ein Gästestürmer unbedrängt eine Hereingabe aus einem Meter an die Latte, später klatschte ein Schuss aus etwa 16 Metern wieder dagegen. Lütter spielte nicht konsequent und zielstrebig genug auf das dritte Tor. Doch als ein Gästespieler nach taktischem Foul mit Gelb-Rot vom Platz musste, war der Wille von Steinhaus gebrochen. Kurz vor Schluss erzielte Maik Schmidt nach Vorlage des eingewechselten Vini Mastrogiovanni das 3:1 und damit die Entscheidung.

Es spielten: Wilfer - Leipold, Böhm, Bauer, Wagner, Brehl, Seidel, Klüber, Schlag, Nappi, Schmidt; eingewechselt: Mastrogiovanni, Neumann

Nach dem starken und erfolgreichen Spiel am Freitagabend war die Hoffnung im Lüttner Lager groß, gegen den Dritten aus Nüsttal eine Überraschung zu schaffen und etwas Zählbares mitzunehmen. Doch die Gäste zeigten sich in der Defensive stabil und im Angriff effizient und gewannen letztlich verdient. Trotzdem muss sich die zweite Mannschaft nicht grämen, denn sie zeigte viel Laufbereitschaft und Kampfgeist und scheint sich in den letzten Wochen besser gefunden zu haben.

Mit dem zweiten gefährlichen Angriff ging der Gast früh in Führung und durchkreuzte die Pläne von Maik Schmidt, lange die "Null" zu halten. Ein Ball  wurde durch die Mitte durchgesteckt und der Stürmer Aha blieb eiskalt. Lütter spielte ordentlich mit, war aber im letzten Drittel meist mit seinem Latein am Ende. Einzig Dimitri Wagners Fernschuss versprühte Gefahr, ging aber knapp am Winkel vorbei. Eben dieser Wagner verletzte sich kurz darauf am Knie und wurde duch Neumann ersetzt.

Die zweite Hälfte verlief ähnlich. Nach einem schnell ausgeführten Freistoß nach etwa einer Stunde kam Markus Roth mit Glück an Ralf Seidel als letztem Mann vorbei und erzielte die Vorentscheidung. Kurz vor Schluss schlief Lütter bei einem weiteren Freistoß, weiderum Roth traf zum Endstand von 0:3. Maik Schmidt hatte die beste Gelegenheit für die Gastgeber, schoss aus spitzem Winkel allerdings den Torhüter an.

Es spielten: Wilfer; Seidel, Bauer, Böhm, Brehl, Takacs, Klüber, Schlag, Schmidt, Nappi, Wagner; eingewechselt: Neumann, Mastrogiovanni, Happ

Am Freitagabend schaufelte die TSG II endlich die ersten Punkte auf ihr Konto und besiegte in einem flotten Spielchen die Mannschaft aus Margretenhaun II mit 2:1. Leider konnte sie am Sonntag nicht nachlegen, denn in Hofbieber verlor man verdient mit 1:3.

Mit Leipold als Abwehrchef und Wladimir Bese im Stum war die Mannschaft gut verstärkt worden. Eine insgesamt sehr konzentrierte Leistung reichte gegen Margretenhaun zu einem Dreier. Doppeltorschütze Bese traf erst nach der schönsten Kombination über Bohl und Schmidt und nachher unwiderstehlich nach Alleingang zum Sieg. Der Zwischenzeitliche Ausgleich fiel nach einer Ecke, Ficht traf aus etwa 16 Metern sehenswert unter die Latte. In einer hektischen Schlussphase kam Margretenhaun nur noch zu einer Großchance durch Leipold, der freistehend per Kopf jedoch nur den Pfosten traf.

Es spielten: Bolz; Leipold, Böhm, Neumann, Brehl, Disterhoft, Nappi, Bauer, Schmidt, Bese, Klüber; eingewechselt: Bohl, Schlag

Am Sonntag hingegen wurde deutlich, wie abhängig die Mannschaft von Verstärkungen ist. Die Abwehr standzwar noch einigermaßen sicher, doch je weiter es nach vorne ging, desto weniger brachte die Mannschaft zustande. Haufenweise Ballverluste in Mittelfeld und Angriff sorgten schließlich dafür, dass Hofbieber zur 2:0-ührung kam. Lütter schaffte über einen schönen Angriff über Schlag, Klüber und schließlich Nappi zwar den Anschluss, kam in der weiteren Folge aber nur noch zu Halbchancen. 10 Minuten vor Schluss machte der Gastgeber schließlich alles klar.

Es spielten: Bolz, Bauer, Neumann, Böhm, Wagner, Brehl, Klüber, Nappi, Disterhoft, Schmidt, Schlag; eingewechselt: Bohl, Happ, Görs

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